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Umweltbrief
November 2009
Die neue Lebensfreude
Politiker
und Unternehmen aller Welt setzen alles aufs Wirtschaftswachstum. Die französischen
Wachstumsverweigerer wollen jedoch das genaue Gegenteil: "Décroissance",
Schrumpfung von allem was Stress produziert und die Umwelt kaputt macht.
Für die Décroissance machen sich immer mehr französische
Intellektuelle, Künstler, aber auch einfache Leute stark. Doch die
Mainstream-Medien berichten kaum über diese Bewegung, die Ansichten,
die sie verbreiten, sind immer dieselben. Dafür umso mehr die unabhängigen
Zeitungen.
Schluss mit TV und Junkfood,
neue Träume statt von Rolex und Jet Set. Für die Lebensfreude
braucht man keine Designermöbel.
Wachstumsverweigerung -
ein weites Feld. "La décroissance" steht für einen ganzen Gesellschaftsentwurf,
der sich auf den ersten Blick in eine Reihe "Neins" übersetzen lässt:
Nein zum Wirtschaftswachstum um seiner selbst willen, Nein zur Vergeudung,
Nein zur Maßlosigkeit dessen, was ein durchschnittlicher Europäer
der Erde abverlangt - sprich: Nein zum überproportionalen ökologischen
Fußabdruck, Nein zum Konsumwahn.
Mit viel Humor nimmt "La
décroissance" auch Greenwasher, also falsche Umweltschützer
aller Art, auseinander, bis hin zu jenem französischen People-Magazin,
das mit 600 Litern roter Farbe sein Logo auf Grönlands Eis schreibt
- angeblich um sich für den Klimaschutz einzusetzen.
Gegen die in Frankreich schon
bald verfassungsmässige Verpflichtung auf Wachstum wehren sich seit
langem die Wachstumsverweigerer. Die Veranstaltung «Contre-Grenelle»
hat dies unmissverständlich vorgeführt. Für sie ist Wachstumsrücknahme
eine zukunftsfähige Politik im Dienste der Menschen, denn Globalisierung
sei kein Naturgesetz.
Sarkozy's grünes Wirtschaftswachstum
bringe ein gigantisches Greenwashing des forcierten Wachstumskurses
mit individuellen Verschmutzungsrechten unter Umgehung der demokratischen
Entscheidungsmechanismen.
Eine klug organisierte Umstellung
auf Wachstumsrücknahme würde sogar die Schaffung neuer Arbeitsplätze
ermöglichen.
Seit 2008 gibt es auch in
der Schweiz ein wachstumskritisches Netzwerk. Für den Genfer Professor
Jacques Grinevald ist es keine Frage, ob man die Wirtschaft von ihrem zerstörerischen
Wachstumszwang abbringen kann - man muss! "Es gibt
keine andere Lösung. Vielleicht finden wir den Weg leichter, wenn
wir bedenken, dass es nicht nur um die Überwindung des Kapitalismus
geht. Es geht um die Überwindung eines Machtstrebens, das untrennbar
zum ökonomischen Denken gehört. Die Ökonomen wollen nicht
nur Wachstum, sie wollen Wachstum des Wachstums, im Zweifelsfall lieber
eine Explosion als Stillstand oder Rückschritt. Sie wollen Eroberung.
Ihr Fach ist von einer kriegerischen Mentalität geprägt. Es geht
aber gerade darum, dass wir lernen, Gewaltfreiheit zu einem Grundprinzip
unseres Handelns, auch unseres wirtschaftlichen Handelns, zu machen. Unsere
gesamte gesellschaftliche Wirklichkeit ist heute von Gewalt und Gewaltdenken
beherrscht. Das gilt es zu überwinden."
Nicholas Georgescu-Roegen
(1906-1994): Mathematiker und Ökonom, hat den Widerspruch erkannt,
der zwischen dem zweiten Hauptsatz der Thermodynamik und dem Anspruch auf
unbegrenztes wirtschaftliches Wachstum besteht. Unser Wirtschaften spielt
sich in einer ständig sich verschlechternden Ressourcenlage ab. Wenn
die Menschheit möglichst lange überleben will, muss sie Wirtschaftsschrumpfung
anstreben. Solange die Wirtschaftswissenschaft dies bestreitet, ist
sie grundsätzlich lebensfeindlich.
Sogar der deutsche Bundespräsident
Köhler (Ex-IWF-Chef) ist nun Wachstumskritiker: "Es
ist Zeit, darüber nachzudenken, ob ein schlichtes ,Immer-mehr'-Denken
die Zukunft gewinnen kann." Mehr bei
http://www.bund.net/suedlicher-oberrhein/idx-wachstum.html
http://www.rfi.fr/actude/articles/114/article_1504.asp
http://www.ladecroissance.net
http://www.forumcivique.org/?site=ARCHIPEL&article=1315
http://www.forumcivique.org/?site=ARCHIPEL&article=1316
http://www.augsburger-allgemeine.de/Artikel,_pageid,4289.html
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Konsum und Greenwashing
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Silke
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PS: Pestizide schüren Suizidgedanken
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Strategischer
Konsum und Greenwashing
In Deutschland sollen es 15% der Bevölkerung
sein, die bereits zu den LOHAS (Lifestyle of Health and Sustainability)
oder LOVOS (Lifestyle of Volontary Simplicity) gezählt werden, in
den USA sogar 30%. Vor acht Jahren tauchten die Begriffe zum ersten Mal
auf: Konsumenten mit gutem Gewissen, weil sie ökologisch, biologisch
und fair konsumieren.
Nun wurde der Öffentlichkeit klar,
dass man mit strategischem Konsumverhalten etwas positiv verändern
kann. So wurde Shell wegen Brent Spar boykottiert, weiter ging es mit giftigen
Spielzeugen und Lebensmitteln, Kinderarbeit für Sportschuhe (Nike)
und der Aufmerksamkeit auf die Eigenverursachung des Klimawandels.
Auch der Bioboom ist in der Mitte der
Gesellschaft angelangt. Die Biobranche verzeichnet traumhafte Wachtumsraten.
Die Konsument/innen werden sich langsam
(und endlich) ihrer Macht beim Einkaufen bewusst, so dass es für Firmen
immer wichtiger wird, auf soziale und umweltfreundliche Standards zu setzen.
So werden die Produkte der Anbieter immer "grüner", selbst stinkende
Dieselfahrzeuge etc... Die Unternehmen haben einen Weg gefunden, aus dem
keimenden Umweltbewusstsein Kapital zu schlagen und es in vertraute Konsumbahnen
zu lenken. Hier ist längst nicht alles nachhaltig, was sich damit
schmückt. Es ist nur Greenwashing, das grüne Mäntelchen
für veraltete schmutzige Energie und den selben alten Konsumschrott
- aber jetzt schön grün eingefärbt. Das gilt auch für
den verfluchten CO2-Handel, der nur eine verwässernde Alibi-Funktion
erfüllt und dessen Erfinder jetzt sogar das "Bundesverdienstkreuz"
bekam.
Doch auch LOHAS leben nicht konsequent
nachhaltig: Sie kaufen zwar im Bioladen und tragen fair produzierte Kleidung,
fliegen dann aber zum Yogi-Kurs nach Ibiza oder machen eine Esoterik-Reise
nach Kalifornien...
Verzichten will kaum jemand. Der Konsumverzicht
wird daher eher unfreiwillig geschehen, etwa durch Inflation, durch das
Sinken der Reallöhne oder Ressourcenverteuerung.
Die Konsumenten entscheiden in hohem
Ausmaß mit, ob die globale Erwärmung gebremst werden kann oder
nicht. Zu diesem Schluss kommt das Institut für nachhaltigen Konsum
der Universität Manchester in einem Bericht im Vorfeld des baldigen
UN-Klimagipfels in Kopenhagen.
Laut Berechnungen ist der Konsum für
bis zu drei Viertel aller vom Menschen verursachten Treibhausgase verantwortlich.
Mehr bei
http://www.pressestelle.tu-berlin.de/medieninformation_nr_2322009
http://www.oekom.de/index.php?id=617
http://www.oekom.de/oel_leseproben/oel_152_Mueller.pdf
http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=091019002
Wichtig für Konsument/innen ist
das wachsende Bewusstsein, bei jeder konsumtiven Handlung etwas positiv
verändern zu können. Denn was die Konsument/innen NICHT kaufen,
wird bald auch nicht mehr hergestellt!
Kaufen wir z.B. nur noch Ökostrom,
dann können und werden die Atom- und Kohlekraftwerke abgeschaltet
- und erst dann. Genug Ökostrom kann es dann geben, wenn die Nachfrage
der Konsument/innen groß genug ist.
China
schlägt USA beim Klimaschutz
das World Resources Institute (WRI) kommt
in einer Untersuchung zum Schluss, dass die Chinesen mehr zum Klimaschutz
beitragen als die USA.
Experten des WRI gehen davon aus, dass
China die Klimaschutzziele erreichen wird. Dazu soll die Energieintensität
bis zum Ende des kommenden Jahres um 20% reduziert werden. Die Energieintensität
ist eine Kennzahl, die den Energieverbrauch einer Volkswirtschaft in Bezug
zum erwirtschafteten Bruttosozialprodukt setzt. Wenn die Energieintensität
der chinesischen Wirtschaft gebremst wird, wird das auch eine deutliche
Bremswirkung auf die CO2-Emissionen haben.
Auf dem besten Weg zu erneuerbaren Energien:
China mache auch im Bezug auf die Ausweitung der erneuerbaren Energien
große Fortschritte, so der Bericht. Das Ziel, 15% der gesamten Energie
bis 2020 aus erneuerbaren Quellen zu bekommen, soll erreicht werden. Bis
zum Ende der Dekade sind insgesamt 150 Gigawatt Windkraft installiert -
das entspricht der fünffachen Menge der USA. Jedes zehnte chinesische
Haus verfügt bereits über solarthermische Anlagen. Jährlich
kommen 20% hinzu.
Auch bei den Kohlekraftwerken sind die
Chinesen den US-Amerikanern voraus. Die thermische Effizienz konnte von
unter 33% in den 60er-Jahren auf derzeitig 35% zulegen. Auch hinsichtlich
der Aufforstung setzt man im Reich der Mitte auf Expansion. Bis Ende 2010
soll der Waldbestand auf 20% ansteigen.
Die Umweltforschung soll Topthema in China
werden. Mehr bei
http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=091030023
http://www.proplanta.de/rl.php?url=1257177369
http://pdf.wri.org/china_united_states_climate_change_challenge.pdf
http://www.umweltdialog.de/Umweltforschung_Topthema_in_China.php
http://www.klima-der-gerechtigkeit.de/aus-der-mitte-zum-provokateur
Verbot
von Laubbläsern
Die EU hat den Einsatz von Laubbläsern
mit Wirkung vom 01.01.2010 verboten.
Die enorm hohen Lärm- und Emissionsbelastungen
für die Umwelt stünden nach Angaben der der EU-Kommission in
keiner adäquaten Relation zu einer möglicherweise zu erreichenden
Arbeitserleichterung. Die Begründung beziehe sich auch darauf, dass
diese besonders lauten Geräte überwiegend im gleichen Wohnumfeld
eingesetzt und nicht nur gelegentlich betrieben würden.
Für Laubbläser gibt es weder
Lärmgrenzwerte noch eine Typenprüfung. Doch gemäss Lärmschutzverordnung
dürfen bewegliche Geräte und Maschinen das Wohlbefinden der Bevölkerung
nicht "erheblich stören".
Der von Laubbläsern aufgewirbelte
Staub kann zudem ein Übermass an Krankheitserregern enthalten (Schimmelpilze,
Pflanzenpollen, vom (Hunde-)Kot stammende Parasiten, Viren und Bakterien)!
Nach 5 Minuten liegt bei etwas Wind das
Laub ohnehin wieder dort, wo es vorher weggeblasen wurde. Beim Abtransportieren
von Laub werden auch automatisch Nährstoffe eliminiert, die wieder
als Dünger zugegeben werden müssen.
Das Verbot gilt für alle EU-Staaten
sowohl im gewerblichen als auch im privaten Bereich. Mehr bei
http://www.umweltbrief.org/neu/html/Laubblaeser
Umwelttechnologie
+ Erneuerbare Energien
Um
das 21. Jahrhundert zu überleben, müssen wir unseren Energieverbrauch
in dem Maße durch Erneuerbare Energien ersetzen, wie er im 19. und
20. Jahrhundert entstanden ist. Wenn wir unsere natürlichen Energien
nicht nutzen, so ist das nur auf einen Intelligenzmangel unserer Spezies
zurückzuführen.
Idealtechnologien
nutzen Ressourcen, die unbegrenzt verfügbar sind, bei ihrer Nutzung
nicht verschleißen, die regenerierbar sind und nach deren Nutzung
keine negativen Folgeeffekte auftreten.
Umwelttechnologien
sind Zukunftstechnologien.
>>>
200.000 neue Arbeitsplätze, ein Umsatzvolumen von jährlich rund
10 Milliarden und die Vermeidung von 50 Mio. Tonnen CO2-Emissionen pro
Jahr sind die bisherige Bilanz des EEGs in Deutschland. Zukünftig
können es sogar 2 Millionen Arbeitsplätze sein. Bis Ende des
nächsten Jahrzehnts werden in Deutschland mehr Menschen in der Umwelttechnologie
als in der Automobilindustrie beschäftigt sein. Je mehr jetzt in Umwelttechnologien
und Erneuerbare Energien investiert wird, desto schneller kann die Rezession
überwunden werden.
>
Die Subventionen für Atomkraft in den 1970er Jahren in Höhe von
ca. 500 Milliarden DM sind übrigens nie diskutiert worden!
Allein
ein stärkerer Ausbau der Erneuerbaren Energien kann bis 2020 mehr
als 50 Millionen Tonnen CO2 zusätzlich einsparen. Wirtschaft und Verbraucher
geben dann auch 10 Milliarden Euro weniger für Energieimporte aus.
Zukunftstechnologien
Die Internationale Energieagentur
in Paris (IEA) hat vorgerechnet, dass etwa ein Prozent der Fläche
der Sahara ausreicht, um die ganze Welt mit Solarstrom zu versorgen.
Strom aus Solarzellen erspart der Atmosphäre im Vergleich zum Normalstrom
fast 90% der schädlichen Emissionen.
In einem verschämten
Papier des BMZ in Bonn ist nachzulesen, dass es Entwicklungen gibt, die
eine autarke Energieversorgung ermöglichen, ohne auf fossile Primärenergie
zurückgreifen zu müssen. Der Hinweis auf die Nichtförderung
dieser Technologien spricht Bände. In Garching werden Milliarden
in die Fusionstechnologie der heißen Art gesteckt - und Entwicklungen,
die von entscheidender Bedeutung sind, werden für den möglichen
Einsatz in Entwicklungsländern und Schwellenländern empfohlen.
Steigende Energiepreise sind
das Ergebnis des übermäßigen Verbrauchs von Ressourcen.
Die Finanzkrise basiert auf geplatzten (Immobilien-) Blasen und der Verschuldungswirtschaft.
Was die Lawine ermöglicht hat, ist eine auf billigem Öl und Gas
aufgebaute Gesellschaft. Wir brauchen dringend Alternativen, denn unsere
Gesellschaft steht an einem Scheideweg zwischen Leben und Tod - und höhere
Preise für Energie und Ressourcen.
Die Erneuerbaren Energien
bieten diese Lösung an; sie garantieren Preisstabilität und Unabhängigkeit
bis hin zur lokalen Autarkie.
Wichtig sind jetzt großzügige
Investitionen und auch Subventionen in innovative Umwelttechnologien und
erneuerbare Energieprojekte!
Die fossile Wirtschaft wird
schon in Kürze ohnehin untergehen, gleich wie viel Subventionen auch
fließen mögen.
Energieversorgung:
autark und selbstbestimmt
In immer mehr Regionen nehmen die Menschen
die Energieversorgung selbst in die Hand. Sie schließen sich in Genossenschaften
zusammen und betreiben gemeinsam regionale Solar-, Wind- oder Bioenergieanlagen.
Sie wollen sich unabhängig machen von teuren Rohstoffimporten und
von Großkonzernen - und sie wollen saubere Energie.
Ein dezentrales Konzept, in dem viele
Experten die Energieversorgung der Zukunft sehen. "Wir
müssen mit Solardächern, Windrädern, Biomasse und Geothermie
vor
allem die dezentrale Energieversorgung ausbauen. So können wir
das Klima schützen und gleichzeitig die Wirtschaft vor Ort ankurbeln",
sagte Prof. Klaus Töpfer, früherer Bundesumweltminister und Ex-UN-Untergeneralsekretär.
In einem genossenschaftlichen System sind
die Mitglieder gleichzeitig auch Kunden und übernehmen die Verantwortung
für die Energieversorgung. Die Einbindung der Menschen vor Ort ist
ungemein breit; das schafft ein hohes Maß an Akzeptanz, Identität
und Engagement. Mehr bei
http://www.genoportal.de/gvf_online/gp.nsf/opendocument&mdb
Sonnenbahn
per Autobahn
Eurosolar
schlägt den Ausbau der A7 zur Energiealle vor.
Die A 7 ist die längste Autobahn
Deutschlands. Sie führt von Dänemark bis nach Österreich
und durchzieht so das ganze Land. Die Überdachung und Flankierung
dieser Strecke mit Solar- und Windkraftanlagen wäre von großer
Symbolwirkung für den Umbau der Energielandschaft. Eurosolar schlägt
vor, die Strecke zum Windpark zu machen. In der Studie wird von einer mindestens
installierbaren Leistung von 6.255 MW ausgegangen und einer Stromerzeugung
von 13.500 GWh pro Jahr, das entspricht etwa 2,2% des deutschen Bruttostromverbrauchs
und einer Vermeidung von 11,6 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr.
Die Investitionen für die "Energieallee
A 7" sollen sich auf 7,5 Milliarden Euro belaufen. Mehr bei
http://www.heise.de/tp/blogs/2/146303
Die Überdachung der Autobahnen durch Solarzellen würde
die Autofahrer zudem vor hoher Sonneneinstrahlung, Regen und Schnee bewahren.
EU-Richtlinie
zur Energieeffizienz von Gebäuden
Am 14. Oktober, 3. und 17. November verhandeln
EU-Parlament, schwedische Ratspräsidentschaft und EU-Kommission unter
Ausschluss der Öffentlichkeit die Reform der EU-Richtlinie zur Energieeffizienz
von Gebäuden.
Hierbei handelt es sich um das wichtigste
europäische Gesetzesvorhaben des Jahres im Politikfeld Klima und Energie.
Die Umsetzung der Richtlinie würde den CO2-Ausstoß in Europa
um fünf Prozent senken. 450.000 Arbeitsplätze würden geschaffen.
Viele Mitgliedstaaten, darunter auch
Deutschland, blockieren Kernpunkte der Richtlinie.
Bisher läuft die Debatte weitgehend
an der Öffentlichkeit vorbei. Die wichtigsten Fakten und Argumente
daher bei
http://www.eu-koordination.de/PDF/2009-10-12_Hintergrund-Gebaeude.pdf
http://www.eu-koordination.de/?page=91
Grüne
Handys
Das Gehäuse des Samsung
E200 Eco besteht aus Bio-Kunststoff auf Maisbasis, bei dessen Herstellung
gegenüber konventionellem Kunststoff etwa zwei Tonnen CO2 eingespart
werden. Die sparsame Ausstattung bietet dem Nutzer nicht die volle Multimedia-Bandbreite,
ermöglicht aber ein äußerst geringes Gewicht von 66 Gramm
und einen niedrigen Stromverbrauch. Preis: circa 120 Euro.
Die überarbeitete Version
des 3110 Classic soll Nokias Umwelt-Engagement unterstreichen. Sein Gehäuse
besteht zu 50% aus erneuerbaren Rohstoffen, die Verpackung zu 60% aus recyclingfähigem
Material. Sein Ladegerät verbraucht 94% weniger Strom als in den Standards
für das Energy-Star Label für verbrauchsarme Elektronik vorgegeben.
Preis: circa 180 Euro.
Seit kurzem in Europa erhältlich:
das Solar-Handy. Es kann unabhängig vom Stromnetz jederzeit mit Energie
versorgt werden, vorausgesetzt, das Wetter stimmt. Mehr bei
http://www.utopia.de/showroom/umweltfreundliche-handys-samsung-und-co/1
http://pressetext.de/news/091014035/samsung-startet-oeko-handy
Elektroautos
als Zwischenspeicher
Akkus in Elektroautos lassen sich dazu nutzen,
Haushalte mit Strom zu versorgen und dadurch das Stromnetz zu entlasten.
Das abgestellte Auto in der Auffahrt könnte potenziell zur großen
Batterie und Energiequelle für das Haus werden. Es könnte Haushaltsgeräte
antreiben und einen etwaigen Stromüberschuss aus dem Netz oder aus
lokalen Generatoren wie Solaranlagen zwischenspeichern.
Der große Vorteil davon, Autoakkus
nicht nur für den Betrieb des Fahrzeugs, sondern auch als Unterstützung
für das Stromnetz zu nutzen, wäre eine gleichmäßigere
Netzbelastung. Denn in Zeiten hohen Verbrauchs könnte dann Strom aus
den Batterien abgestellter Autos zur Versorgung von Haushalten genutzt
werden. Das Aufladen wiederum könnte zu Tageszeiten erfolgen, wenn
Strom im Überfluss vorhanden ist. Mehr bei
http://pressetext.de/news/091023026/integrierte-oekostromanlage
http://www.focus.de/auto/elektroautos-als-zwischenspeicher362652.html
http://www.sonnenseite.com/Riesenbatterien,6,a14178.html
Erstes
Elektrofahrzeug-Institut
Als Wegbereiter für den Markteintritt
der Elektromobilität sieht sich das erste Elektrofahrzeug-Institut
Deutschlands, das soeben in Hannover die Pforten geöffnet hat.
Die Gründung des Instituts sollte
laut Geschäftsführer Warnstorf einem ähnlichen Schritt seitens
der Automobilindustrie zuvorzukommen. Denn deren Vertreter würden
aufgrund ihres Selbstverständnisses und ihrer Schwerfälligkeit
das Thema andersrum angehen. "Das Thema Elektromobilität
kann Menschen langfristig nicht abholen, wenn es von ausschließlich
wirtschaftlichen Interessen dominiert wird. Neben dieser unterschiedlichen
ethischen Verankerung betonen wir die Notwendigkeit zusätzlicher,
regenerativer Stromgewinnung als Energiequelle, da erst diese Elektroautos
umweltfreundlich macht", so Warnstorf.
Wichtiges Anliegen des Instituts ist es,
eine Plattform für verschiedene an der Elektromobilität beteiligten
Gruppen zu bilden. Derzeit sieht Warnstorf die Elektromobilität in
Deutschland in einer kritischen Phase. Zwar würden alle Zutaten für
vernünftige Konzepte - wie etwa technische Voraussetzungen - bereits
existieren. "Doch die Kunden warten derzeit ab, ob
politische Förderungen nach dem Vorbild Frankreich, Dänemark
oder Österreich kommen oder nicht. Dieses Abwarten ist für den
Markt schädlich." Mehr bei
http://pressetext.de/news/091006028/erstes-elektrofahrzeug-institut
http://www.elektrofahrzeug-institut.de
Elektrofahrzeuge-Endkunden-Marketingstudie
Neue Elektrofahrzeuge-Endkunden-Marketingstudie:
Mehr als ein Drittel der Autofahrer würde sich beim zukünftigen
Autokauf für ein Elektrofahrzeug entscheiden. Autofahrer fordern Bereitstellung
alternativer Antriebssysteme. Verbraucher in Deutschland sind sich einig:
Die Art der Individualmobilität wird sich verändern. Mehr
bei
http://www.openpr.de/news/246303.html#
Statistik
Strom im
Tank - Wo bleibt das Elektroauto?
Ein Dreh des Zündschlüssels, doch
nur ein leises Summen ist zu hören. Ein Tritt auf das Gaspedal, und
der Sportwagen schießt mit mächtiger Kraft fast lautlos vorwärts.
Nach weniger als vier Sekunden sind 100 km/h erreicht.
Dieses Geschoss ist kein gewöhnliches
Auto: Es ist ein Elektroauto und mehr. Es ist ein Symbol dafür, dass
Elektroautos bereit sind, den Markt zu erobern.
Der Ölpreis ist auf Berg- und Talfahrt,
das Kohlendioxid aus den Auspuffrohren ist ein Klimakiller, und die Politik
beginnt – gegen die Lobby der Autohersteller –, dem Verbrauch Grenzen zu
setzen. Das Erdölauto ist ein Auslaufmodell. Doch trotz der drängenden
Probleme warten die Kunden bisher vergeblich auf Elektroautos der großen
Konzerne.
Dieser Film berichtet von den Machern
und Visionären in Sachen Elektroauto und ihren weltweit wichtigsten
Projekten. Autor Daniel Münter hat in den Entwicklungslaboren von
General Motors gedreht, E-Autos von Toyota, BMW, Renault gefahren und mit
Ingenieuren, Tüftlern und Unternehmensberatern in den USA und Europa
gesprochen.
Die Dokumentation liefert dem Zuschauer
Argumente, um zwischen schönen PR-Versprechen, halbherzigen Entwicklungen
und sinnvollen Produkten zu unterscheiden – denn der Werbekrieg um das
beste Elektromobil hat längst begonnen. Der Film deckt auf, warum
die traditionelle Industrie nur widerwillig vom Öl Abschied nimmt,
und zeigt, dass einige deutsche Firmen die Entwicklung zu verschlafen drohen.
Dabei geht es nicht nur um das Weltklima und die Mobilität von Millionen
Menschen, sondern auch um die Zukunft von Hunderttausenden von Arbeitsplätzen
in einer Schlüsselindustrie. Mehr bei
http://www.daserste.de/doku/beitrag_dyn~uid,h6083vlrxedoot6b~cm.asp
http://www.daserste.de/wwiewissen/beitrag_dyn~uid,g305n8i6bi7jxl9o~cm.asp
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/forschak/842914
Die Firma EFA-S Elektrofahrzeuge GmbH
baut übrigens Ihr Auto ganz individuell zum Elektroauto um.
Mehr bei
http://www.efa-s.de/html/fakten.html
Elektroautos
ab 2015 Massenphänomen
Ab dem Jahr 2015 soll es einer Studie der
Fachhochschule Gelsenkirchen zufolge überwiegend nur noch Elektroautos
oder Hybridfahrzeuge geben. Der klassische Verbrennungsmotor wird laut
der Untersuchung des Center of Automotive Research (CAR) sukzessive vom
Markt verschwinden.
Verdrängt werden die PKW mit konventionellem
Antrieb nach und nach durch Elektroautos, die vom Jahr 2010 an mit Macht
auf den Markt vorstoßen werden. Als Ursachen für die Wende werden
neben der Erderwärmung vor allem die hohen
Treibstoffpreise angegeben.
Das Center of Automotive Research geht
davon aus, dass vom Jahr 2025 an alle in Europa verkauften PKW reine Elektroautos,
Parallel-Hybrid- oder Seriell-Hybrid-Fahrzeuge sein werden. Das bedeutet
das Aus für Autos, die ausschließlich auf Verbrennungsmotoren
setzen.
Hohe Bereitschaft zum Kauf von Elektrofahrzeugen
bei Premium-Kunden: Automobilkunden würden lieber heute als morgen
ein Elektrofahrzeug für ihre täglichen Stadtfahrten kaufen -
wenn die Industrie liefern könnte. Das ist das Ergebnis einer aktuellen
Studie der Strategieberatung Bain & Company. Demnach könnte
die Automobilindustrie in Europa bereits heute bis zu 600.000 Elektrofahrzeuge
pro Jahr absetzen, davon allein in Deutschland bis zu 250.000 Stück.
Die Studie zeigt, dass gerade Kunden von
Premiummarken – unabhängig von ökonomischen Zwängen – radikal
umdenken. Diese Fahrer sind innovativ, gut situiert und suchen umweltschonende
Alternativen für ihre urbanen Mobilitätsbedürfnisse.
Während das Auto bislang für diese Käuferschicht ein rein
emotionaler Statusgegenstand war, ist ein neuer Trend zum „Öko-Prestige“
zu erkennen. Verlangt werden Fahrzeuge, die unter anderem die Möglichkeit
bieten, sich als grüne Innovationsführer zu profilieren. Batterieelektrisch
betriebene Fahrzeuge werden somit zukünftig insbesondere für
die urbane Mobilität eine wesentliche Rolle spielen.
Vor allem im städtischen Umfeld
ist die elektrische Antriebsform dem klassischen Verbrennungsmotor oder
auch dem Hybridantrieb deutlich überlegen.
Laut Bain & Company könnte die
Autoindustrie weltweit schon heute rund 1,5 Millionen Elektroautos pro
Jahr an Kunden in städtischen Gebieten verkaufen, wenn der Preis für
ein elektrisches Stadtfahrzeug etwa auf dem Niveau eines heutigen „Smart“
läge.
(Quelle: AAM-Studie zur Elektromobilität)
Zur Internationalen Automobilausstellung
(IAA) in Frankfurt/Main baut die Autolobby das Bild einer wahren Öko-Industrie
auf. Äußerst gekonnt werden da Aussagen über Fahrzeugsicherheit,
Elektronikspielereien und Klimaschutz vermixt, doch gebaut werden weiterhin
Spritschlucker und Dreckschleudern. Mehr bei
http://www.greenpeace-magazin.de/?id=5072
Wir sind an das allzeit verfügbare,
preiswerte, schwere Auto mit großen Reichweiten gewöhnt. Das
wird es mit Elektromobilität kaum mehr geben.
Alles, was nach Meinung von Experten den
schnellen Siegeszug des E-Autos vorantreiben könnte - höhere
Benzinpreise, eine umfassende Absatzförderung oder satte Steuervorteile
- fehlt noch. Im "Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität"
sind keine Anreize für Ökoauto-Käufer vorgesehen. Dabei
wäre es Klacks gegen die Abwrackprämie, die den Markt für
Elektro-Autos kaputtgemacht hat.
„Während Barack
Obama 2,4 Milliarden Dollar für Elektromobilität ausgibt, hat
die Regierung 5 Milliarden Euro durch die Abwrackprämie verpulvert
und damit den Markt für E-Fahrzeuge plattgemacht“, sagt Jürgen
Trittin. 5000 Euro pro Auto hätten die Markteinführung „extrem
beschleunigt“, betonte auch Grünen-Fraktionsvorsitzende Bärbel
Höhn.
Frankreich, Großbritannien, die
USA sowie in Japan und China haben bereits Fördermaßnahmen für
Elektroautos beschlossen. In Japan werden Kleinstwagen schon seit nunmehr
60 Jahren sogar steuerlich gefördert. Mehr bei
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0,1518,643663,00.html#ref=nldt
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30952/1.html
Das
Auto - der mobile Leerlauf?
Meistens steht es. Und wenn
es fährt, dann mit energetisch miserablem Wirkungsgrad. Als
Verkehrsmittel ist das traditionelle Auto höchst unproduktiv. Rund
30% aller CO2-Emissionen in der Schweiz stammen heute von Personenwagen.
Von der eingesetzten Primärenergie
in Form von Erdöl (oder Erdgas) wandelt ein Automotor bei voller Beschleunigung
35%, bei durchschnittlicher Fahrt aber nur 15% in Antriebskraft um.
Anders das Elektroauto:
Seine Energieeffizient ist bis zu viermal höher und es kann CO2-frei
mit Ökostrom
betrieben werden:
Keine Verbrennungsmaschine,
die jemals erdacht wurde, arbeitet auch nur annähernd so effizient
wie ein Elektroantrieb. Selbst moderne Dieselmotoren setzen nur gut ein
Drittel der Kraftstoffenergie in Vortrieb um. Der Stromantrieb dagegen
folgt den Gesetzen des Elektromagnetismus - mit einem Wirkungsgrad von
über 90%. Selbst Kraftwerke (z.B. Erdgaskraftwerke mit Kraft-Wärme-Kopplung)
arbeiten dreifach effizienter als Kolbenmotoren. Elektromobilität
ist die mit Abstand energieeffizienteste Form der Fortbewegung - auch im
Individualverkehr. Und eine Fahrtstrecke von 100 km würde im Elektro-Betrieb
auch nur ca. 2,50 Euro an Ökostrom kosten!
Doch die (ver)zögernden Aktivitäten
der Autokonzerne bezüglich des Elektroautos dienen momentan vor allem
dazu, von ihrer völlig verfehlten Modellpolitik abzulenken, ihr Image
aufzubessern und Aktivität zu signalisieren.
Die
Geschichte des Elektrofahrzeugs
Lohner-Porsche
Elektromobil mit Radnabenmotoren (1899)
Elektrofahrzeuge
sind keine Erfindung unserer Zeit, sie gibt es etwa genauso lange, wie
Fahrzeuge mit Benzinmotoren. Der Franzose Gustav Trouvé erfand schon
1881 das erste Elektrovehikel mit Blei-Akku. Als 1885 Carl Benz seine dreirädrige
Motorkutsche vorstellte und Gottlieb Daimler unabhängig davon 1886
seine vierrädrige, waren in Paris schon seit 1881 elektrisch betriebene
Wagen unterwegs. Es waren die ersten Fahrzeuge zu dieser Zeit, die schneller
als 100 km/h fahren konnten. Um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert
bildeten in den USA die Benzinautos mit 22% die Minderheit - Elektromobile
hatten 38% und Dampfmaschinen 40% Anteil an den Straßenfahrzeugen.
Dank der Öl-Lobby haben sich dann die Verhältnisse zu Gunsten
des Otto-Motors radikal verändert.Verbrennungsmotoren haben jedoch
einen schlechten Wirkungsgrad von nur 30-35% und es enstehen gerade auf
kurzen Strecken erhebliche Mengen an Feinstaub. Elektroautos haben eine
deutlich höhere Energieeffizienz ("Wirkungsgrad") und produzieren
keinerlei Abgase, sind mit Ökostrom
betrieben Null-Emissions-Fahrzeuge und helfen somit wirkungsvoll, die Feinstaubproblematik
zu verringern.
Elektroautos verringern
die Belastung von Städten und Ballungsräumen mit Schadstoffen,
Feinstaub und Lärm und steigern damit die Lebensqualität der
Menschen. Und die Batterien geparkter Elektrofahrzeuge können zudem
in das Stromnetz eingebunden werden und so als Pufferspeicher für
die schwankenden Energieeinträge aus Windkraftanlagen und Solarkraftwerken
dienen.
In anderen Ländern
tun sich bereits wahre Innovationen zum Thema nachhaltige elektrische Mobilität
auf:
http://www.phoenixmotorcars.com/index.php
http://www.acpropulsion.com
http://www.teslamotors.com
http://www.worldclassexotics.com/Electriccarconv.htm
http://www.smithelectricvehicles.com
http://www.modeczev.com
http://www.think.no
http://www.betterplace.com
http://www.zenncars.com
Light Car – Open
Source Elektrofahrzeug-Studie
Steigende Energiepreise, die CO2-Diskussion
und die gestiegene Nachfrage nach preisgünstigen Fahrzeugmodellen
sind drängende Fragen, die mehr denn je nach neuartigen Konzepten
verlangen.
Mit dem „Light Car - Open Source“ gibt
EDAG mögliche Antworten auf die Frage, wie neue Materialien, neue
Karosseriekonzepte und alternative Antriebe ressourcen- und kostenschonend
für Hersteller und Endkunden zukünftig umgesetzt werden können.
Beim Karosseriekonzept für das „Light
Car - Open Source“ geht EDAG neue Wege und setzt erstmals eine neuartige
Basaltfaser von ASA.TEC als leichten, stabilen und vor allem 100% recyclingfähigen
Werkstoff im Automobilbau ein. Für den Vortrieb sorgen intelligente,
elektrische Antriebssysteme in den Rädern, die nicht nur einen hohen
Wirkungsgrad aufweisen, um die Leistung der Lithium-Ionen Batterie auf
die Straße zu bringen, sondern auch deutlich mehr Gestaltungsraum
für das Package des Fahrzeugs bieten werden.
Mit Hilfe modernster (O)LED Technik nutzt
EDAG die transparente Heckklappe als Projektionsfläche und macht so
die Car-to-Car Kommunikation für alle Autofahrer sicht- und nutzbar.
So wird beispielweise die Bremsintensität über eine aufleuchtende
Skala auf dem Heck dem darauffolgenden Fahrzeug übermittelt.
Das Karosserie-Konzept des "Light Car
- Open Source" basiert zudem auf einem "Rolling Chassis" - einer echten,
universellen
Plattform, auf der modular unterschiedliche Karosserien aufgesetzt werden
können. Dies erlaubt eine schnellere und damit kostengünstigere
Entwicklung von Fahrzeugderivaten.
Mit dem „Light Car - Open Source“ will
die EDAG Gruppe nicht nur ihren Anspruch als innovativer Entwicklungspartner
der Automobilindustrie untermauern, sondern auch zu Diskussionen anregen,
wie die zukünftigen ökologischen und ökonomischen Anforderungen
der
Konsumenten an das Automobil von übermorgen erfüllt werden
können. Mehr bei
http://solar-driver.dasreiseprojekt.de/hauptbericht.php?id=766&ok=12
Tesla Model
S: Elektroauto für die ganze Familie
Der
Elektro-Roadster des kalifornischen Unternehmens Tesla ist für 2009
nahezu ausverkauft. Jetzt kommt der Tesla S, der auch auf größte
Nachfrage stößt.
Der Tesla S verfügt über
- 450 Kilometer Reichweite
- 45 Minuten Schnell-Ladeeinrichtung
- 190 km/h Höchstgeschwindigkeit
- Beschleunigung 0-100 Km in 5-6 Sekunden
- 7 Sitze
- 17 Zoll Infotainment touchscreen
u.v.m.
Das viertürige Model S trägt
eine coupéartige Dachlinie, die in ein hoch abschließendes
Fließheck ausläuft. Das schafft Platz für zwei zusätzliche
Sitzplätze, die neben den fünf Passagieren in den ersten beiden
Reihen zwei Kinder aufnehmen können sollen. Werden diese Sitze in
den Boden gefaltet, so entsteht ein großzügiger Laderaum. Ein
weiterer Stauraum steht unter der Fronthaube des Siebensitzers zur Verfügung.
Er wird ca. 40.000 Euro kosten.
http://www.electrobeans.de/tesla_model_s_elektro-viersitzer.html
http://www.teslamotors.com/models/index.php
Gerade hat Tesla einen Showroom in München's
Blumenstraße 17 eröffnet.
Wie fährt
sich ein Elektroauto?
Der Schritt zum Elektroauto ist nicht nur
ein großer Schritt weg vom Erdöl, sondern darüber hinaus
ein klares Bekenntnis zu einer sauberen und energieeffizienten Zukunft
der Fortbewegung mit hoffentlich grünem Strom, die Idee, nahezu
lautlos und völlig emissionsfrei dem menschlichen Bedürfnis nach
Mobilität nachzugehen.
Hier gibt es zwei Fahrberichte:
http://www.utopia.de/magazin/utopia-testet-den-bmw-mini-e
http://www.youtube.com/watch?v=pzdcFAC5oWA
Tesla
Roadster: Wir haben ihn gefahren. Er beschleunigt wie ein Flugzeug, nur
lautlos. Fahrspaß pur.
eRUF Greenster
Die
grundlegende Idee, die bei der RUF Automobile GmbH zur Entwicklung eines
elektrischen Fahrzeugs führte, stammt von Alois Ruf. Der Chef der
Automobil Manufaktur will den eRUF Greenster, der über ein Leistungspotential
von 362 PS (270 KW) und 950 NM Drehmoment verfügt und das Targa-Konzept
wieder aufleben lässt, ab 2010 in einer Kleinserie produzieren.
Dann soll der eRUF Greenster auch mit
einem Doppelmotorkonzept an den Start gehen. Damit ausgestattet wird der
eRUF das weltweit erste elektrische Fahrzeug mit einem bidirektionalen
Netzanschluss sein, das sich – ohne eine üblicherweise erforderliche
zusätzliche Ladeelektronik – binnen einer Stunde mit Kraftstrom
aufladen lässt – und bei Bedarf über die gleiche Steckdose
auch Energie ins Stromnetz einspeisen kann.
Auch hier Fahrspaß pur: Der
grüne Porsche von RUF für ca. 180.000 Euro soll 250 km/h schnell
sein und binnen 5 Sekunden auf 100 sein. Als Kraftpotential holt sich der
Elektromotor seine Power von einer 400V Lithium-Ionen-Batterie. Eine Baderieladung
reicht laut RUF von 250 bis zu 320 km. Mehr bei
http://www.speedfanshop.com/eruf-greenster
Smart ED
Elektro-Smart ED auch für Deutschland?
Daimler und RWE stellen in Berlin und anderen europäischen Metropolen
Netze mit Ladestationen für eine Flotte von Elektro-Smarts auf. In
Berlin sollen demnach 2010 rund 500 Stromtankstellen entstehen.
Die Leistung der Stromautos entspricht
der von vergleichbaren diesel- oder benzingetriebenen Fahrzeugen. Die Reichweite
wird im Stadtverkehr bei 150 km liegen. Für das Laden der Akkus sollen
jeweils rund zwei Euro berechnet werden. Die Kosten pro Kilometer liegen
damit deutlich niedriger als beim Verbrennungsmotor.
Für Großbritannien baut DaimlerChrysler
den Smart längst elektrisch, allerdings nur für einen Flottenversuch.
Werden wir ihn bald auch in Deutschland kaufen können oder
noch weiterhin mit lauten Stinkern abgespeist? Mehr bei
http://www.ftd.de/unternehmen/406932.html
http://www.sueddeutsche.de/automobil/artikel/847/123672/?page=3
http://www.smart.com/-snm/INTERSHOP.enfinity/en_UK/-/GBsmartEV.page
Fragen Sie im "Smart-Center" nach dem
Elektro-Smart an!
Oder vielleicht besser
gleich in Polen?
Mehr bei
http://www.elektroauto-forum.de/Kleinanzeigen/index.php?id=222
Nutzlose
Abgasuntersuchungen
Dieselautos bleiben Dreckschleudern.
Besitzer von Dieselfahrzeugen
zahlen nach Ansicht von Umweltexperten seit Jahren für völlig
nutzlose Abgasuntersuchungen: Gesundheitsgefährdende Feinstaubpartikel,
die vor allem neuere Dieselfahrzeuge ausstoßen, könnten mit
der heute verwendeten, veralteten Messtechnik überhaupt nicht erfasst
werden.
"In
den letzten Jahren sind Hunderte von Millionen für Abgasuntersuchungen
ausgegeben worden, und von Jahr zu Jahr werden die Ergebnisse wertloser",
kritisiert der Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe
Jürgen Resch. Die eingesetzte Messtechnologie stamme noch aus den
60er Jahren. Dabei werde lediglich die so genannte Rauchgastrübung
gemessen, also der Gehalt von Dieselruß in der Luft. Bei modernen
Dieselmotoren sei mit dieser Methode aber nicht mehr fest zu stellen, "ob
viel oder wenig Feinstaub emittiert wird, ob ein Partikelfilter an Bord
ist, ob er kaputt ist oder ob er funktioniert."
Bei der Diesel-Abgasuntersuchung
kann demnach nur festgestellt werden, ob das Auto qualmt oder nicht. Dennoch
kostet die AU immerhin 35 Euro.
Rund zehn Millionen Fahrer
von Dieselautos in Deutschland werden so per Gesetz regelmäßig
sinnlos abkassiert, sagen Kritiker. Zugleich stoßen vor allem
neuere Dieselautos unkontrolliert und ungehindert ultrakleine Feinstaubpartikel
aus. Denn ihre modernen Filter fangen zwar einen großen Teil des
Dieselrußes ab, doch dadurch können die Feinstpartikel nicht
mehr gebunden werden und treten aus. Sie sind besonders gefährlich
für die Gesundheit von Verkehrsteilnehmern und Innenstadtbewohnern.
Das Einatmen gewisser Partikel kann sogar erbgutschädigend sein und
damit Krebs und andere Erkrankungen auslösen.
"Die
ganz kleinen, und das sind die, die aus den Auspuffen kommen, die gehen
noch durch die Lunge durch und werden durch den ganzen Körper transportiert",
warnt der Pneumologe Professor Christian Witt von der Berliner Charité.
Feinststaub verursache sogar Veränderungen im Gehirn, so der Mediziner.
Und so geht die Weltgesundheitsorganisation WHO von jährlich rund
75.000 Toten allein in Deutschland infolge von Feinstaub aus. Mehr
bei
http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/28/0,1872,7430428,00.html
Die Gesundheitsgefährdung
ist mit Partikelfilter also viel größer als ohne. Je kleiner
die Partikel sind, umso tiefer dringen sie in die Lunge ein."Gegenüber
feinen und ultrafeinen Partikeln versagen die natürlichen Abwehrmechanismen
der Lunge", stellt der Sachverständigenrat für
Umweltfragen fest. Denn die "Fresszellen" der Lunge, die Makrophagen, können
diese feinen Rußpartikel nicht mehr erkennen. So dringen sie bis
in die feinsten Verästelungen der Lungen vor! Mehr im
Umweltbrief
spezial: Feinstaub
Unser Tipp: Während
des Autofahrens atmen Sie notgedrungen enorm viele Feinstaubpartikel ein,
besonders an Ampeln. Halten Sie die Fenster geschlossen und schalten Sie
die Lüftung auf Umluftbetrieb, so oft es geht.
Die Luft in Straßentunnels
ist um ein Vielfaches mehr mit ultrafeinen Staubpartikeln belastet als
die normale Stadtluft. Dieselantrieb macht Städte auch deutlich lauter.
Einer aktuellen Untersuchung
des VCÖ zufolge ist in 2008 österreichweit der Anteil von Diesel-Pkws
bei Neuwagen deutlich zurückgegangen. Auch in Deutschland verzeichnet
man einen Rückgang der Diesel-Fahrzeuge.
Künftig wollen die
Ölgesellschaften Diesel ohnehin stark verteuern, weil sie lieber Benzin
verkaufen.
Umweltfinanzen
Finanzkrise: "Es hat alles seinen Preis"
Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann über
neue Regeln für die globalen Finanzmärkte, Schuld und Selbstzweifel
sowie die Frage, was die Banken eigentlich aus der Krise gelernt haben:
"Es
hat alles seinen Preis" - "Ohne Risiko gibt
es kein Bankgeschäft" - "Boni sind notwendig,
um die besten Talente zu gewinnen". Mehr bei
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,653050,00.html#ref=nldt
Banken und Politiker redeten zwar vollmundig
über neue Regeln für Geldgeschäfte, doch es wird munter
weiter gezockt als wäre nichts geschehen. Im Bankenbereich bleibt
es dank geschickter Lobbyarbeit bei kosmetischen Korrekturen. Schon stiegen
die Boni an der Wall Street um 40% höher als letztes Jahr.
Das US-Bankensterben geht inzwischen weiter. Die echte Krise hat gerade
erst begonnen.
Großbanken sind oft in zweifelhafte
Finanzierungsprojekte verwickelt, sie sind in Kriege, Vertreibung, Umweltzerstörung
und Menschenrechtsverletzungen verstrickt - dadurch, dass sie den Bau umweltzerstörender
Staudämme und Waffengeschäfte finanzieren oder Kredite an Bergbau-Unternehmen
vergeben, die illegal Waldflächen roden und die einheimische Bevölkerung
vertreiben.
Wer sicher gehen will, dass sein Geld
ökologisch und sozial korrekt angelegt wird, der sollte sich nicht
Deutsche Bank & Co. wenden, sondern lieber Kunde bei Banken werden,
die hohe ökologische und soziale Standards besitzen wie z.B. die GLS
Gemeinschaftsbank, die Ethikbank, die Umweltbank oder die
Bank Sarasin (siehe unten).
Keine Krise bei Umweltbanken
Während die Bankenkrise
nun Milliarden an Steuergeldern verschlingt und Bankaktien bis zu 80% ihres
Börsenwertes verloren haben, stehen die Umweltbank und die Ethikbank
aus Deutschland und die – nicht börsennotierte – Alternative Bank
Schweiz AG (die als weltweit einzige Bank sämtliche Kredite mit Namen
und Summen offen legt) gut da. Auch die ethisch-ökologisch orientierte
GLS-Genossenschaftsbank vermeldete für 2008 – die Bilanzsumme hat
erstmals 1 Mrd. Euro überschritten – hohe Zuflüsse von Geldern
neuer Kunden, die „traditionellen“ Banken enttäuscht den Rücken
gekehrt haben.
Als einer der drei Top-Kandidaten
konnte sich die Bank Sarasin AG sowohl in der Kategorie "Deutschlands nachhaltigstes
Produkt/Dienstleistung" als auch in der Kategorie "Deutschlands nachhaltigste
Finanzdienstleistung" platzieren. Damit wählte die Jury die Bank Sarasin
unter zahlreichen Mitbewerbern als eines der wenigen Unternehmen aus, die
das Nachhaltigkeitsmanagement auf besonders vorbildliche Weise umsetzen.
http://www.umweltbank.de
http://www.ethikbank.de
https://www.abs.ch
http://www.gls.de
http://www.sarasin.de
Erneuerbare
Energien werden Gewinner der Finanzkrise sein
Erneuerbare Energien bleiben
trotz Finanzkrise eine Wachstumsbranche.
Prof. Dr. Claudia Kemfert
vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung: Erneuerbare Energien
profitieren von der Finanzkrise. Unternehmen aus dem Bereich der erneuerbaren
Energien könnten von der Verunsicherung des Finanzsektors schon mittelfristig
profitieren, sagt die Abteilungsleiterin für Energie, Verkehr und
Umwelt des DIW,
„weil Banken und Investoren nach
den Erschütterungen der Finanzkrise verstärkt auf Engagements
zur Sicherung der Zukunft setzen werden; und das sind par excellence nachhaltige
Investments in den Klimaschutz wie im Falle von erneuerbaren Energien.“
Auch die Zustimmung zur
öffentlichen Förderung erneuerbarer Energien könne zunehmen,
so Kemfert: „Angesichts der Höhe der Finanzspritzen,
die nun die Staatengemeinschaft in das klassische Finanzsystem pumpt, um
es vor dem Zusammenbruch zu schützen, sind die Subventionen für
regenerative Energien verschwindend gering.“
Experten zufolge stecken
Anlageprodukte mit dem Prädikat "grün" bereits in den Startlöchern
und warten auf die Initialzündung, um neben ihrem Beitrag zum Umweltschutz
auch die Renditehoffnungen der Anleger zu erfüllen. Auch internationale
Investoren setzen jetzt auf Erneuerbare Energien. Mehr bei
http://www.solarthemen.de/?p=2204
http://pressetext.de/gruene-investments-erleben-renaissance
Spruch
des Monats
Wir
wissen, was zu tun ist. Was fehlt, ist der politische Wille.
Nicholas Stern
Rechtsliberale
Koalition oder Greenwashing pur
Nach zähem Ringen haben sich CDU, CSU
und FDP auf einen Koalitionsvertrag geeinigt. Umweltpolitisch ist darin
nicht viel zu holen.
Nun wird den Bundesländern ermöglicht,
beim Ausgleich von Eingriffen in Natur und Landschaft statt der bisherigen
realen Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen reine Geldzahlungen zu leisten.
Dem Ablasshandel ist damit Tür und Tor geöffnet. Wie auf diese
Weise der Verlust der biologischen Vielfalt und der Flächenverbrauch
von über 100 Hektar pro Tag gestoppt werden sollen, ist völlig
rätselhaft.
Kanzlerin Merkel (die ehemalige "Klimakanzlerin")
kämpft nun sogar engagiert gegen die Festlegung auf konkrete Zahlungen
für Anpassung und Klimaschutz im Süden. Damit sabotiert sie offen
den bedeutsamen Klimagipfel in Kopenhagen.
Die Agrogentechnik wird als wichtige Zukunftsbranche
eingestuft, die bereits weltweit etabliert sei. Dabei bleibe der Schutz
von Mensch und Umwelt oberstes Ziel des deutschen Gentechnikgesetzes. Auf
EU-Ebene sollen aber effizientere Zulassungsverfahren für gentechnisch
veränderte Organismen geschaffen werden. Warum wohl? Damit endlich
die Agrarkonzerne das Bollwerk Europa beim für sie profitablen Geschäft
mit der Gentechnik knacken und den Widerstand der Verbraucher durch aufwendige
Werbekampagnen brechen können.
Dass ohne Atomenergie weder die Klimaziele
noch erträgliche Energiepreise oder eine geringere Abhängigkeit
vom Ausland erreichbar seien, haben uns schon die vier Atomkonzerne weismachen
wollen. Durch eine bloße Wiederholung in den Koalitionsvereinbarungen
wird diese Behauptung nicht richtiger. Und bei der vereinbarten Verlängerung
der Laufzeiten für die vorhandenen Atomkraftwerke kann großzügig
am Neubauverbot im Atomgesetz festgehalten werden. Dafür werden künftig
AKW-Neubauprojekte im Ausland unterstützt.
Wie schließlich Deutschland seine
Vorreiterrolle beim Klimaschutz behalten will, wenn man anstelle eines
überfälligen Energieeffizienzgesetzes lediglich auf Anreize und
Verbraucherinformation setzt und international tätige energieintensive
Unternehmen von der Versteigerung der CO2-Zertifikate beim Emissionshandel
ausnimmt, bleibt ein weiteres Geheimnis der neuen schwarz-gelben Bundesregierung.
Wer den Koalitionsvertrag anschaut, der
erkennt schnell, dass beim Klimaschutz nur noch knallharte Interessenpolitik
im Sinne z.B. der Energiekonzerne gemacht wird. Mehr bei
http://www.dnr.de/publikationen/umak/artikel.php?id=98
http://umweltgerechtigkeit.wordpress.com/2009/10/30/klima-poker
Abschied von Leitbild dezentrale Energieversorgung:
Nachdem man in Deutschland mit der CDU-/FDP-Koalition
den passenden Partner in der Regierung hat, wird die Diskreditierung des
Erfolgsmodells EEG international fortgesetzt. Dabei gibt es kein erfolgreicheres
Konzept zur Markteinführung von erneuerbaren Energien und kein Modell
für wirksameren Klimaschutz, denn der CO2-Handel scheint nicht mehr
als eine Luftnummer zu sein und dank verlängerter Laufzeiten für
Atomkraftwerke darf noch mehr CO2 ausgestoßen werden.
Die neue rechtsliberale Regierung in Deutschland
setzt wieder auf Atomkraft, obwohl die Endlagerung von Atomüll weltweit
bislang ungeklärt ist und die alten Atomanlagen schon aus Sicherheitsgründen
sofort vom Netz gehen müssten. Wenn es einen Unfall
gibt, dann sterben Millionen!
Atomkraft ist auch ökonomisch gesehen
Wahnsinn, denn faktisch wird die Rolle der Reaktoren in den nächsten
Jahren schrumpfen. Einzige Nutznießer sind dabei das Stromkartell
und die Atomwirtschaft, deren Lobbyarbeit sich offenbar sehr gut auszahlt,
denn ein altes (marodes) Atomkraftwerk bringt dem Betreiber 30 Millionen
Euro pro Monat, wenn es am Netz hängt. Daher ist ihnen die Laufzeitverlängerung
der alten AKW auch so wichtig.
Die neue Koalition laviert entlang einer
Kompromisslinie mit den Koordinaten "Wirtschaftsinteressen bedienen" und
"aussitzen statt festlegen". Eine ideologiefreie
Energiepolitik sieht anders aus. Energiepolitisch läuft es darauf
hinaus, dass vordergründig die Wünsche aller Energieproduzenten
bedient werden sollen. Eine solche Energie- und Klimapoltik ist in Zeiten
von Klimawandel und bevorstehendem Ölpreisschock, in denen es darum
geht, den Ausbau von Erneuerbaren Energien
zügig voranzutreiben, schlicht unverantwortlich. Frau Merkel und
Herr Westerwelle sollten sich am besten die nächsten vier Jahre in
eine Ecke stellen und schämen.
Kampf
den Kartellen
Während das von der Politik angekündigte
Großreinemachen auf den Finanzmärkten längst wieder auf
Eis gelegt wurde, mahnt der Wirtschaftsexperte und Portfoliomanager Bruno
Hollnagel eine "Besinnung auf die marktwirtschaftliche
Ordnung" an. Diese sei de facto nämlich
gar nicht vorhanden
und könne so auch kein Wachstum gewährleisten. Seine Lösung:
Ein echter Wettbewerbsmarkt ohne die derzeit herrschenden Kartelle.
Hollnagel fordert eine "Wirtschaftsverfassung",
ein neues Banksystem und einen Wertewandel in der Bevölkerung.
Mehr bei
http://www.weltbild.de/3/15938934-1/buch/der-markt-hat-immer-recht.html
http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,182323,00.html
Von der Gier
der Manager
Gierig zu sein und auf kurze Sicht zu fahren
sind keineswegs Privilegien der Banker. In den börsennotierten Konzernen
hat man seit Jahr und Tag nur einen Zeithorizont von drei Monaten mit Blick
auf das Allerheiligste, das >>> Quartalsergebnis. Um die Profiterwartungen
der Analysten nicht zu enttäuschen, werden Investitionen in die Zukunft
gekillt oder die Kostenmesser tief in die Konzernmuskeln getrieben. Was
das für Kunden und Personal bedeutet, ist egal. Die Lieferanten haben
sich zu fügen. Was immer der Grund für eine Absatzkrise ist,
die verantwortlichen Manager können ihren Kopf mit ambitionierten
Kostensenkungsplänen retten. Als besonders hinterhältige Kostenfaktoren
und Feinde des Profits werden die Mitarbeiter enttarnt. Mit erstaunlicher
Konsequenz manövrieren die Konzernbosse ihre Unternehmen - und in
der Folge Wirtschaft und Gesellschaft - kurzsichtig und zwangsläufig
in die Sackgasse. Von der notwendigen Umkehr ist bisher nichts zu bemerken.
Dass die Vernichtung von Hundertausenden
lukrativer Konzernjobs und das Wuchern billiger prekärer Arbeitsverhältnisse
nicht ohne Folgen für die gesamtwirtschaftliche Nachfrage blieb, konnte
keine Überraschung sein. Nur unsere Konzernchefs rechneten offenbar
mit der unendlichen Konsumfreude und Leidensfähigkeit der Arbeitnehmer,
deren Einkommen sich - dank der Sparpolitik gegenüber Mitarbeitern
- seit Jahren bekanntermaßen gegenläufig zu jenem der Bosse
und der Profite der Konzerne entwickelte.
Die Selbstzerstörung der Konzerne
ist in vollem Gang. Mehr bei
http://www.magazincocktail.de/index.php?option=com_content
http://www.dtv.de/magazin/index.php/brisant/kopfzahl-paranoia/1904
Gentechnik:
Einkaufen im Bioladen reicht nicht
Jörg Bergstedt, 45, hat
gentechnisch veränderte Gerste auf einem Versuchsfeld in Gießen
ausgerissen und soll wegen Hausfriedensbruchs und Sachbeschädigung
für ein halbes Jahr ins Gefängnis gehen.
Er beruft sich auf den Paragraf
34 des Strafgesetzbuches (rechtfertigender Notstand), der Straffreiheit
vorsieht, wenn Leib und Leben des Täters in Gefahr sind. Nach Paragraf
34 muss eine Handlung aber >geeignet< sein, die Gefahr abzuwenden.
Es sei wichtig, dass die
Bio-Tomaten von den Augen der GentechnikgegnerInnen fallen und klar wird:
Gentechnik ist unkontrollierbar. Mehr bei
http://www.neues-deutschland.de/artikel/157392.html
Delphin-Shows
beenden
Besonders in der Hauptferiensaison stehen
viele Touristen Schlange, um Delphin-Shows zu bewundern. Das „Lächeln“
gefangener Delphine täuscht viele – dahinter verbirgt sich lebenslanges
Leid.
In Gefangenschaft können die vielfältigen
Bedürfnisse der intelligenten Säugetiere nicht erfüllt werden.
Im Vergleich zu ihrem normalen Lebensraum, dem Meer, sind die Aquarien
beengt und kahl. Sie verursachen Stress und Aggressionen und haben eine
deutliche Minderung der Lebenserwartung bei den Tieren zur Folge.
Von den Touristen, die die Delphin-Shows
in Europa finanzieren, wissen wahrscheinlich die wenigsten, dass das chemisch
behandelte Wasser und die permanente UV-Bestrahlung ohne Rückzugsmöglichkeiten
häufig Geschwüre und Läsionen bei den Tieren zur Folge haben.
Helfen Sie, das Leiden zu beenden - unterzeichnen
Sie die Online-Petition bei
http://e-activist.com/ea-campaign
Etikettenschwindel
bei Nahrungsmitteln
Ob das "Bertolli
Pesto nach italienischem Originalrezept" von Unilever, das
allerdings nur Spuren von Pinienkernen und Olivenöl enthält,
oder die Bio-Apfel-Birnen-Limonade von Carlsberg, die wahrscheinlich weder
jemals eine Birne noch einen Apfel gesehen hat - Lebensmittelkonzerne jubeln
uns täglich schlechte Produkte als Premium-Ware unter.
Actimel:
Am dreistesten lügt Danone in der Werbung für den Joghurtdrink
Actimel. Danone behauptet, Actimel aktiviere die Abwehrkräfte und
suggeriert, es schütze vor Erkältungen. Doch einzig eine gewisse
Wirkung von Bakterienkulturen auf die Darmflora scheint unbestritten. Aber
die finden sich in jedem normalen Naturjoghurt auch. Mit dem Unterschied,
dass er dreimal weniger kostet und nicht dick macht, weil kein Zucker zugesetzt
wird. Verdientermaßen ist Danone deshalb mit dem "Goldenen Windbeutel"
ausgezeichnet worden, dem foodwatch-Preis für die dreisteste Werbelüge
2009.
Philadelphia:
Kürzlich hat die abgespeist-Kampagne den Kraft-Frischkäse Philadelphia
alla Pesto verde & Tomate als Qualitäts-Attrappe auffliegen lassen.
Kraft bewirbt die neue Sorte mit "sonnengereiften
Tomaten" und "frischem Pesto". Aber
was ist wirklich drin? Zunächst Mal jede Menge Zusatzstoffe: Säuerungsmittel,
Verdickungsmittel, Carrageen etc. Und - ach ja Tomaten - sind auch drin,
nämlich zu einem Anteil von ganzen 0,4 Prozent! Aber leider nicht
frisch, wie auf der Packung abgebildet, sondern getrocknet! Und Pesto?
Kommt leider gar nicht darin vor. Dafür aber jede Menge Aromen.
Der Protest der Konsumenten bzw. Nicht-Konsumenten
wirkt: Den "gesunden" Zucker-Kinder-Drink
Biene Maja von Bauer, der mehr Zucker als Coca Cola enthielt, hat der Hersteller
vom Markt genommen. Der Fruchttiger von Eckes-Granini mit der Zahnschmelz
schädigenden Zitronensäure (E 330) und Aromen wird nicht mehr
als "gesunder" Durstlöscher beworben.
Und die Imagewerte von Actimel sackten nach der Verleihung des "Goldenen
Windbeutel" Ende März um mehr als 40% in den Keller. Mehr bei
https://foodwatch.de
Etikettenschwindel
bei Waschmitteln
Die neue Produktlinie „Terra Activ“ des Wasch-
und Reinigungsmittelherstellers Henkel will sich als besonders umweltfreundlich
positionieren. Dazu setzt Henkel ausgerechnet auf Palmkernöl! Die
Schauspielerin Esther Schweins verkündet als Werbefrontfrau mit Blick
auf den hohen Anteil nachwachsender Rohstoffe: „So
wäscht man heute“. Was sie wohl zu den Regenwäldern sagt,
die gerodet werden mussten, um den Palmöl-Plantagen Platz zu machen?
Bei der neuen Marke „Terra Activ“ ist
der Anteil der nachwachsenden Rohstoffe – und damit auch des Palmkernöls
– besonders hoch. Er liegt bei 85%. Die Palmöl-Produktion hat fatale
Folgen für den Regenwald.
Unterstützen Sie den Protest gegen
diesen Etikettenschwindel bei
http://www.regenwald.org/protestaktion.php?id=479
>>>
Am besten und saubersten wäscht man übrigens mit der
Waschnuss.
Etikettenschwindel
bei Antibabypillen
Für Frauen kann die Einnahme von Yasmin-Antibabypillen
lebensgefährlich sein!
Neuartige Antibabypillen des Pharmakonzerns
Bayer-Schering werben mit Lifestylefaktoren wie Gewichtsreduzierung und
Aknebehandlung. Wegen schwerster Nebenwirkungen wie Embolien und Thrombosen
kam es bisher zu mindestens 50 Todesfällen.
Thrombosen, also die Bildung von Blutgerinnseln,
meist in den Venen, und Embolien, die plötzliche Verstopfung eines
Blutgefäßes, sind bekannte Nebenwirkungen von Antibabypillen.
Die Brisanz der aktuellen Fälle ergibt sich jedoch zum einen aus der
hohen Zahl von Verschreibungen - allein in der Schweiz schlucken rund 100.000
Frauen das Präparat Yasmin - und zum anderen aus der erhöhten
Gefahr neuer Antibabypillen der sogenannten »dritten Generation«
gegenüber älteren Präparaten. Mehr bei
http://www.swissmedic.ch/aktuell/00003/01095/index.html?lang=de
http://www.cbgnetwork.org/3003.html
Tödliche Algenpest:
Folgen der intensiven Landwirtschaft
Der bretonische Präfekt warnt den französischen
Premier vor den Folgen der intensiven Landwirtschaft. Sie fördere
die Grünalgen-Pest an der Atlantik-Küste, die tödlich sein
soll.
Zur Erklärung der Grünalgen-Pesten
verweist der Präfekt auf den intensiven Gebrauch von Düngemitteln
bei den Viehzüchtern im Hinterland.
Die Gefahren der Grünalgen-Pest bedrohten
auch in diesem Jahr wieder an verschiedenen bretonischen Stränden
Mensch und Tier. 300 Klagen gegen den Staat seien bereits bei der Justiz
eingegangen. Die KlägerInnen werfen dem Staat Untätigkeit mit
tödlichen Folgen vor. Mehr bei
http://www.taz.de/digitaz/2009/10/26/a0148.nf/text
Virus Auto - Die
Geschichte einer Zerstörung
Am Anfang stand das Auto für freie Fahrt,
für Mobilität und für Freiheit. Doch was ist aus diesen
Träumen geworden?
Heute hat das Auto massiv in unsere Lebenswelten
eingegriffen, sowohl Natur und Gesellschaft als auch das Individuum sind
vom Virus Auto befallen: Landschaften wurden zerstört, Städte
für Autos angelegt, und sobald ein Mensch ins Auto steigt, verändert
sich sein Wesen.
Hermann Knoflacher ist Professor für
Verkehrsplanung an der TU Wien und seit Jahrzehnten bekennender Autokritiker.
Er liefert eine schonungslose und provozierende Abrechnung mit dem faszinierenden
Wunder Auto. Mehr bei
http://www.ueberreuter.at/Knoflacher_Virus%20Auto.pdf
http://www.nomegatrucks.eu/deu
http://www.allianz-pro-schiene.de/gueterverkehr/no-mega-trucks
Die Donau als Wasser-Highway
Gefahr für die letzten großen Auenlandschaften
Zentraleuropas: Über 1000 Kilometer der Donau sollen nach den Plänen
der EU für die Schifffahrt ausgebaggert, reguliert oder gestaut werden.
Sollten die derzeitigen EU-Pläne
umgesetzt werden, würden weitere einmalige Naturreservate mit seltenen
Tier- und Pflanzenarten vernichtet werden. Allein an der unteren Donau
drohten bis zu 200 Inseln, die größte davon mit einer Fläche
von 400 Hektar, durch die Pläne der europäischen Union als Lebensraum
zu verschwinden.
Das EU-Ausbauprojekt ist nach Ansicht
des WWF die Fortführung einer umweltfeindlichen Ausbaupolitik, die
bereits vor 1990 in den damaligen Ostblockstaaten ihren Ursprung hat.
Mehr bei
http://www.wwf.de/presse/details/news/donau_soll_wasser_highway_werden
BASF Ethylen-Pipeline-Süd
umstritten
Der geplante Bau der Ethylen-Pipeline-Süd
zwischen Oberbayern und Ludwigshafen wird zwar reichlich subventioniert,
aber auch energisch bekämpft
Ein enger Schulterschluss zwischen Staat
und Privatwirtschaft für ein Großprojekt ist in Baden-Württemberg
in die Diskussion geraten. Streitpunkt ist die 360 Kilometer lange Ethylen
Pipeline in Süddeutschland, die das südostbayerische Chemiedreieck
um Gendorf und Burghausen mit der BASF in Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz
verbinden soll. Eine größere Gruppe von Landbesitzern aus der
Region östlich von Stuttgart sind bisher nicht bereit, Grundstücke
zum Bau der Pipeline zur Verfügung zu stellen.
Die etwa 80-köpfige Gruppe, die als
Gesellschaft bürgerlichen Rechts organisiert ist und Fachanwälte
engagiert hat, besteht aus bodenständigen Landwirten und Grundstücksbesitzern
entlang der Leitungstrasse, deren Familien zum Teil seit Generationen das
Land besitzen. Viele der betroffenen Grundstücke sind bereits durch
andere Pipelines belastet, da das Regierungspräsidium Stuttgart nach
dem Bündlungsprinzip alle Leitungen auf einer Trasse zusammengefasst
hat. Mehr bei
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31368/1.html
CERN: Bedenkliche Experimente
Im November 2009 geht am CERN (EUROPEAN ORGANIZATION
FOR NUCLEAR RESEARCH) bei Genf der Large Hadron Collider in Betrieb, der
größte Teilchenbeschleuniger der Welt. Protonen kollidieren
mit einer Energiedichte, wie Sie noch nie zuvor auf der Erde erzeugt wurde.
Die
Physiker am CERN wissen nach eigenen Aussagen nicht, was sie entdecken
werden. Einige hoffen, das Higgs-Teilchen zu finden, andere hoffen,
durch die Erzeugung kleiner Schwarzer Löcher zu beweisen, dass das
Universum mehr als 3 Raumdimensionen besitzt.
Der deutsche Physiker Prof. Stöcker
hat sich sogar ein Patent
gesichert, mit
Hilfe stabiler kleiner Schwarzer Löcher
Energie zu erzeugen. Im schlimmsten Fall dauert es 27 Jahre bis zur Assimilierung
der gesamten Erde.
Es gibt mehrere Szenarien,
für welche das CERN-Sicherheitsargument nicht
gilt und bei dem die Erde durch die Experimente
zerstört werden könnte.
Einige Wissenschaftler glauben, es sei
nicht auszuschließen, dass solche kleinen Schwarzen Löcher wachsen
und die Erde zerstören könnten. Das CERN dementiert diese Befürchtungen.
Zwar besagt der CERN-Sicherheitsreport, dass nach theoretischen Berechnungen
noch in unserer Generation die Erde durch das LHC-Experiment zerstört
werden könnte, jedoch wird versucht, dieses Szenario aufgrund
theoretischer Vergleiche aus der Kosmologie auszuschließen. Niemand
möchte das über 6 Milliarden Euro teure Experiment aufgrund einer
nur "hypothetischen" Gefahr absagen.
Die meisten Menschen wissen weder von
den Experimenten, noch von der potentiellen Gefahr. Mehr bei
http://doc.cern.ch/yellowrep/2003/2003-001/p1.pdf
http://arxiv.org/abs/0901.2948
http://arxiv.org/abs/0807.3349v1
"Es gibt eine eigentümliche
Faszination der Technik, eine Verzauberung der
Gemüter, die
uns dazu bringt, zu meinen, es sei ein fortschrittliches und
ein technisches
Verhalten, daß man alles, was technisch möglich ist, auch
ausführt. Mir
scheint das nicht fortschrittlich, sondern kindisch. Es ist
das typische Verhalten
einer ersten Generation, die alle Möglichkeiten
ausprobiert, nur
weil sie neu sind, wie ein spielendes Kind oder ein junger
Affe. Wahrscheinlich
ist diese Haltung vorübergehend notwendig, damit
Technik überhaupt
entsteht. Reifes technisches Handeln aber ist anders. Es
benützt technische
Geräte als Mittel zu einem Zweck. Den Raum der Freiheit
planen kann nur
der Mensch, der Herr der Technik bleibt."
Carl Friedrich von Weizsäcker
Albtraum
Atommüll
Auf die zunehmende Angst vor den Folgen der
Erderwärmung reagieren Industrielle und manche Politiker mit dem Wundermittel
Atomenergie: eine saubere und kontrollierbare Energie ohne schädliche
Auswirkungen auf Mensch und Umwelt, die sogar zur nachhaltigen Entwicklung
beiträgt. Aber ist sie wirklich so sauber, wie man uns weismachen
will?
Atommüll ist die Schwachstelle der
Atomenergie, ihre Achillesferse, ihr schlimmster Albtraum. Die Bevölkerung
hat Angst vor dem Atommüll, die Wissenschaft findet keine annehmbare
Lösung dafür, die Industrie versucht zu beschwichtigen, und die
Politik meidet das Thema.
Ob der neuerliche Deckeneinsturz im "Versuchsendlager"
Asse auch für einen inhaltlichen Umbruch sorgt, kann bezweifelt werden.
Mehr bei
http://www.arte.tv/de/Die-Welt-verstehen/2767030.html
Auch bei Atomenergie wird
unser größtes Problem die Treibstoffversorgung sein. Können
wir das Uran überhaupt noch zu den Reaktoren transportieren? Wenn
der Ölpreis die 150 Dollar-Marke erreicht oder sogar überschreitet,
werden wir automatisch zum Verzicht gezwungen.
Wir profitieren viel mehr,
wenn wir das Geld anders investieren. Es gibt nur einen einzigen Grund,
dass überhaupt über Nuklearenergie nachgedacht wird: Grosse
Unternehmen mögen sie sehr, denn sie können sie besitzen, die
Kontrolle darüber haben und Profite daraus ziehen. Die wollen nicht,
dass wir unsere eigenen Energie-Versorger werden.
Und wenn es einen Unfall
gibt, sterben Millionen.
Die Haushalte finanzieren
übrigens nicht nur die Gewinne der Stromkonzerne, sondern auch den
Verbrauch industrieller Großkunden. "Sondervertragskunden", das heißt
Großabnehmer, zahlen 8,5% weniger als noch vor einem Jahr.
Atomkonzerne
abwählen
Nach dem Wahlsieg der atomfreundlichen Parteien
CDU, CSU und FDP bei der Bundestagswahl droht ein längerer Betrieb
der 17 Atomkraftwerke. Politiker und Journalisten sollen von der Atomlobby
gezielt auf Pro-Atom-Kurs
gebracht werden. Doch atomkritische Wählerinnen und Nichtwähler
sollten ihre Hoffnungen auf den Atomausstieg nicht kampflos aufgeben. Deshalb
rufen Umweltverbände im Rahmen der Kampagne "Atomausstieg selber machen"
zur "Opposition an der Steckdose" auf.
Auch eine ganze Reihe prominenter Christdemokraten
lehnt Laufzeitverlängerungen ab: Peter Müller, Klaus Töpfer,
Friedbert Pflüger und CSU-Umweltexperte Josef Göppel.
Bei der 'Strom-Wahl' sollte man sich für
einen Anbieter entscheiden, der komplett auf Atomkraft verzichtet.
Die besten und günstigsten Ökostrom-Anbieter
finden Sie
hier
Am Atomausstieg
festhalten!
-
Sorgen Sie dafür, dass die sieben ältesten,
besonders unsicheren Atomkraftwerke und der Pannenreaktor Krümmel
jetzt vom Netz gehen!
-
Ziehen Sie einen Schlussstrich unter die jahrzehntelangen
Lügen, die den Ausbau des völlig ungeeigneten Salzstocks Gorleben
zum Endlager begleitet haben! Starten Sie eine neue, vergleichende Standortsuche
nach klaren Kriterien.
-
Stärken Sie den Ausbau der Erneuerbaren
Energien und fördern Sie Energieeffizienz: Jedes Aufweichen des Atomausstiegs
zerstört die Investitionssicherheit dieser Zukunftsbranchen.
Eine Sammlung und Erläuterung der zentralen
Rechtsquellen zur Förderung und zum Netzzugang von Strom aus Erneuerbaren
Energien in 27 EU-Mitgliedsstaaten finden Sie bei
http://www.res-legal.de
RWE-AKW
in Belene verhindert!
Fast ein Jahr lang habt campact.de
den Energiekonzern bearbeitet, jetzt ist es geschafft: RWE zieht sich aus
der Finanzierung zweier Atomreaktoren im bulgarischen Erdbebengebiet Belene
zurück! Fast 30.000 Campact-Aktive verschickten Gelbe Karten an den
Aufsichtsrat, mit Aktionen demonstrierten campact-Aktivisten die Risiken
eines Atomkraftwerks im Erdbebengebiet und waren wir auf Aktions-Tour im
Ruhrgebiet unterwegs. Mehr bei
https://www.campact.de/atom2/belene2009/abschluss
100 gute Gründe gegen Atomkraft
http://100-gute-gruende.de/lesen.xhtml
Machen
Sie Schluss mit Atom:
http://www.contratom.de/aktion/schluss
http://www.nein-zu-atomkraft.de/mitmachen.php
http://www.campact.de/atom2/sn3/signer
http://umweltinstitut.org/atomabwaehlen
http://www.anti-atom-treck.de
Seit dem Störfall im AKW Krümmel
verzeichnen Ökostromanbieter einen deutlichen Anstieg.
Doch Null Umweltnutzen bei
Ökostrom-Mogelpackungen: In einer kürzlich veröffentlichten
Studie warnt Greenpeace vor Schein-Ökostrom, der sich bei genauerem
Hinsehen als völlig wirkungslos für die Umwelt entpuppt. Ökostromprodukte,
die lediglich auf dem Handel mit Herkunftsnachweisen wie RECS-Zertifikaten
basieren oder einfach nur auf Wasserkraft aus alten Großkraftwerken
zurückgreifen, tragen diesen Namen laut dem Verfasser der Studie zu
Unrecht.
Wechseln Sie zu einem
seriösen
Ökostromanbieter
Klimawandel
>>>
Die Gefahrenstudie des US-Verteidigungsministeriums stuft die Gefahren,
die durch den Klimawandel hervorgerufen werden, als größere
Bedrohung ein, als etwa die internationale Terrorismusgefahr. Befürchtet
werden Unwetter mit Überschwemmungen, massive Hungersnöte und
militärische Konflikte beispielsweise durch zunehmende Wasserknappheit.
Renommierte
US-Klimaforscher sind nach einem Studium von Daten der Klimageschichte
des Planeten zu der Ansicht gelangt, dass das Klimasystem empfindlicher
als bisher gedacht ist.
"The
danger zone is not something in the future. We're in it now."
Myles
Allen,
University of Oxford
Der
Klimawandel schlägt in der Arktis noch schneller zu als in den ohnehin
dramatischen Modellrechnungen erwartet. Das Polareis schmilzt deutlich
schneller. Britische Forscher beklagen 13.000 Quadratkilometer Verlust
in 50 Jahren.
Wissenschaftler
erwarten drastische gesundheitliche und wirtschaftliche Folgen des Klimawandels
für Deutschland.
Gesundheitliche
und wirtschaftliche Folgen des Klimawandels stellen Deutschland in den
nächsten Jahrzehnten vor große Herausforderungen, so das Ergebnis
einer Tagung des GSF-Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit
zusammen mit der Münchener Rückversicherungsgesellschaft.
Wetterkatastrophen
nehmen seit einigen Jahrzehnten drastisch an Zahl und Ausmaß zu.
In Deutschland müssen wir in Zukunft immer häufiger mit extremeren
Winterstürmen und Unwettern, Überschwemmungen und Sturzfluten,
Hitzewellen und Dürren rechnen. Dazu tragen zunehmend auch Veränderungen
bei den atmosphärischen Extremwerten als Folge der globalen Erwärmung
bei. Der Klimawandel wird allein in Deutschland Schäden in Milliardenhöhe
verursachen.
Die
Landflächen der nördlichen Erdhälfte werden sich mit zunehmender
geographischer Breite stärker erwärmen. Die Jahresniederschlagsmenge
hoher nördlicher Breiten wird zumeist zunehmen, die Niederschläge
in höheren mittleren Breiten im Winterhalbjahr ebenfalls. Die Regenmengen
werden auch pro Ereignis zunehmen, es wird neue Extreme geben. "Auch
ein abrupter Klimawandel kann für das 21. Jahrhundert nicht ausgeschlossen
werden" warnte Hartmut Graßl, Direktor
am Max Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg und forderte eindringlich
Maßnahmen zur Anpassung auch in Deutschland. Die gesundheitlichen
Risiken der bevorstehenden Klimawandels für Deutschland liegen vor
allem in der zu erwartenden Zunahme der Hitzeperioden.
In
Sachen Erderwärmung und Meeresspiegel-Anstieg "bewegen
uns an der Oberkante dessen, was wir vorhergesehen hatten",
sagt Mojib Latif vom Kieler Leibniz-Institut für Meereswissenschaften.
Mehr bei
http://www.umweltdialog.de/vtest.asp?id=1820
Klimawandel weit schlimmer als befürchtet:
Meeresanstieg um zwei Meter in einer Generation.
Wie aus der 68-seitigen Untersuchung "Climate
Change Science Compendium 2009" hervorgeht, steuert die Erde auf einen
Punkt zu, der die Zerstörung der weltweiten Ökosysteme unweigerlich
mit sich bringt.
84% der Kinder und Jugendlichen im Alter
von 10 bis 14 Jahren machen sich bereits große Sorgen um die Entwicklung
des Weltklimas.
The
day after now!
>>>
Ein riesiger Eisberg, siebenmal größer als Liechtenstein, schmilzt
im Südatlantik vor sich hin. In der Antarktis gibt es
bereits schmelzende Eisfelder, an deren Rändern das Abbrechen von
Gletscherstücken der Größe von Mehrfamilienhäusern
zu beobachten ist!
Große Schmelze in
der Arktis: Forscher machen dramatische Vorhersagen für das Eis am
Nordpol. Es taut in einem brutalen Tempo ab, viel schneller als vom Weltklimarat
vorhergesagt. Experten befürchten, dass zum ersten Mal in der Geschichte
der Menschheit die Eisdecke am Nordpol gänzlich abschmelzen könnte.
Die Eisfläche auf dem arktischen Ozean hat bereits den zweitniedrigsten
je erreichten Wert unterschritten.
Nach Ansicht führender
Forscher müssen die Staaten weltweit konkrete Maßnahmen zur
Vorbereitung auf die Folgen des Klimawandels einleiten und sich auf
Fluten und Dürren vorbereiten.
Die
Bemühungen um den Klimaschutz scheinen vergeblich zu sein. Der weltweite
Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid ist im vergangenen Jahr weiter
angestiegen.
Der Klimawandel kostet immerhin
an die 20% des globalen
Bruttosozialprodukts. Die
Folgen des Klimawandels verursachen bis 2015 voraussichtlich 375 Millionen
Hilfsbedürftige - jährlich.
Marsch ins Treibhaus
Auf dem Klima-Gipfel in Kopenhagen geht
es nicht nur um die Reduktion der
Treibhausgase. Dort werden auch die Weichen
zwischen Frieden und Krieg für
die Welt gestellt.
Die bevorstehende Klimakonferenz von Kopenhagen
wird ein Jahrhundertereignis mit einem planetarischen Thema: Der Klimawandel
muss gestoppt werden, oder das Überleben vieler Menschen ist in Gefahr.
Ausgerechnet das US-Verteidigungsministerium
hat die Folgen des Klimawandels für Europa bereits kalkuliert. Das
Szenario ging davon aus, dass die Eiskappen an den Polen schmelzen und
Süßwasser ins Nordmeer fließt, dessen Salzgehalt sich
verringert. Durch den veränderten Auftrieb am Nordpol wird der horizontale
Golfstrom aus dem subtropischen Atlantik umgelenkt und damit die „Heizung“
der nordatlantischen Regionen abgestellt. In Mitteleuropa, in Skandinavien,
auf den britischen Inseln, aber auch in Kanada und an der nördlichen
Ostküste der USA fallen die Temperaturen. Das klimatische Paradox:
Weil sich die Erde erwärmt, kann es in der nordatlantischen Region
beträchtlich kälter werden.
Die Verwandlung von Energie- und Klimapolitik
in Sicherheitspolitik scheint unaufhaltsam. Auch wenn in Kopenhagen den
erneuerbaren Energieträgern ein größeres Gewicht gegeben
wird und vereinbart werden sollte, die CO2-Emissionen zu verringern – der
Marsch ins Treibhaus wird fortgesetzt, solange der Umbau des Produktions-
und Konsummodells nicht beginnt.
Vielleicht sieht man in Kopenhagen den
Schimmer eines alternativen Energiemodells. Wenn nicht, wird jemand irgendwann
einmal das Licht ausmachen. Und zwar für immer. Mehr bei
http://www.freitag.de/positionen/0941-klimagipfel-kopenhagen-energiepolitik
10
Wünsche und Forderungen an die Regierungschefs der G20
Methan wirkt gefährlicher
als angenommen
Neben CO2 gibt es weitere Klimagase, über
die nicht ganz so häufig diskutiert wird - Lachgas (N2O) und Methan
(CH4) um Beispiel. Rechnerisch hat zum Beispiel ein Kilogramm Methan innerhalb
von 100 Jahren in der Atmosphäre dieselbe Wirkung wie 21 bis 25 Kilogramm
CO2.
Treibhausgase wie Methan helfen also an
insgesamt drei Stellen dabei mit, unseren Planeten aufzuheizen:
* durch das eigene
Treibhauspotential,
* durch Mithilfe
bei der Bildung von Ozon in niedrigen Atmosphärenschichten, das dort
ebenfalls als Treibhausgas wirkt,
* durch die verminderte
Bildung von kühlenden Schwefel-Aerosolen.
Wenn sie das komplizierte Zusammenspiel
von Aerosolen und Atmosphärengasen berücksichtigen, kommen die
Forscher für ein Kilogramm Methan auf eine Wirkung, die knapp 30 Kilogramm
CO2 entspricht.
Methan entsteht vor allem in der Landwirtschaft,
etwa bei der Viehhaltung oder dem Nassanbau von Reis. Aber auch aus defekten
Gaspipelines, aus Müllkippen und Kohlebergwerken kann das Gas in die
Atmosphäre gelangen.
Methanvermeidung lässt sich, gemessen
etwa am Umbau der Energiewirtschaft zur CO2-Reduktion, vergleichsweise
einfach bewerkstelligen. Mehr bei
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,658141,00.html#ref=nldt
Wer
CO2 sät, wird Sturm ernten.
Klima liegt in Konsumentenhand
Die Konsumenten entscheiden
in hohem Ausmaß mit, ob die globale Erwärmung gebremst werden
kann oder nicht. Zu diesem Schluss kommt das Institut für nachhaltigen
Konsum der Universität Manchester in einem Bericht im Vorfeld des
baldigen UN-Klimagipfels in Kopenhagen. Laut Berechnungen ist der Konsum
für bis zu drei Viertel aller vom Menschen verursachten Treibhausgase
verantwortlich. Forschungsleiter Mohan Munasinghe, einer der 2007 mit dem
Friedensnobelpreis ausgezeichneten Vorsitzenden des Weltklimarats IPCC,
fordert eine "grüne Revolution" des Konsums, um langfristig
ehrgeizigere Emissionsziele zu erreichen.
Konsum hängt direkt
mit den Emissionen des Treibhausgasen zusammen, die wesentlich an der Erderwärmung
beteiligt sind. Die wichtigsten Quellen dafür sind die fossilen Treibstoffe,
die Verwendung von auf Kohlenstoff beruhenden Materialien in der Erzeugung
und auch die Emissionen der Landwirtschaft. Teilt man die Kohlendioxid
(CO2)-Emissionen der Produktionsschritte den Ländern zu, in denen
Güter und Dienstleistungen konsumiert werden, sind die Ergebnisse
verblüffend. Fast ein Fünftel der chinesischen Emissionen
werden etwa im Auftrag anderer Länder produziert. Mehr bei
http://pressetext.de/news/091019002/klima-liegt-in-konsumentenhand
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31392/1.html
Eisbären in
Not
Den weißen Riesen schmilzt das Packeis
weg!
Nirgendwo schlägt der Klimawandel
so heftig zu wie in der Arktis. In einigen Regionen dort ist die Lufttemperatur
in den letzten 50 Jahren bereits um rund fünf Grad Celsius gestiegen.
Mit dramatischen Folgen: Das Packeis um den Nordpol schrumpft immer schneller.
Für Eisbären ist das eine Katastrophe:
Sie brauchen das Packeis zum Überleben. Denn dort jagen sie nach Robben
und Walrössern. An Land gibt es für sie kaum was zu fressen.
Und es soll noch viel schlimmer kommen:
In den Sommermonaten könnte der Eispanzer bald schon komplett abschmelzen,
befürchten führende Klimaforscher. Dann müssten die letzten
Eisbären endgültig verhungern.
Sie können den Eisbären helfen
bei
http://www.wwf.de/fuer-projekte/eisbaeren
Das Zeitalter der Dummheit
Wir nehmen neue Zahlen und Hochrechnungen
zum Klimawandel und den zu erwartenden Umweltkatastrophen offensichtlich
genauso schicksalsergeben hin wie den Wetterbericht.
Was werden kommende Generationen
über uns denken? Müssen wir uns nachträglich vorwerfen
lassen, einfach weitergemacht zu haben wie bisher, obwohl wir längst
wussten, was da auf uns zukommt? Warum haben wir uns nicht gerettet, als
wir noch die Gelegenheit dazu hatten?
Sollten wir etwa unsicher
gewesen sein, ob wir unsere Rettung auch wert sind? Mehr bei
http://www.delinat.com/ithaka/das-zeitalter-der-dummheit
Demokratie
oder Öl-Wirtschaft Ölwirtschaft
Öl-Wirtschaft
ist das Gegenteil von Demokratie. Die Öl-Wirtschaft unserer Zeit
besteht aus Kartellen und ist stark verflochten mit anderen Schlüsselindustrien,
wie z.B. der Autoindustrie, in der sie seit hundert Jahren investiert ist
und dort stärksten Einfluss ausübt. Aufgrund enormer Finanzreserven
kann sie auch ständig Druck auf Politiker ausüben, sie gar kaufen,
wie in den letzten Jahren besonders gut in den USA zu beobachten war. Diese
Ölwirtschaft schürt Präventivkriege (Afganistan, Irak, War
on Terror etc.) und beugt die Demokratie. Es ist ihr gelungen, alle Staaten
der Erde unter ihr Joch zu bringen, denn es besteht eine globale Abhängigkeit
vom Öl und damit von der Öl-Wirtschaft. Die Öl-Konzerne
(Öl-Kartelle) sind also die Hauptverantwortlichen für die Klimakatastrophe.
Mehr zum Thema
Öl-Wirtschaft
Der
unverantwortliche Umgang mit dem Öl schafft jedoch viele ökonomische,
politische und ökologische Probleme, die wir uns im 21. Jahrhundert
einfach nicht mehr leisten können. Dazu gehören sowohl die
ständig auftretenden Ölkatastrophen, als auch die Irak-Annektion,
die bereits vor dem 11. September 2001 beschlossene Sache war sowie auch
immer noch steigende CO2 Emissionen.
Denn
im Jahr 2000 verbrauchten die USA 15% mehr Öl gegenüber 1990
und sie verbrauchen jedes Jahr 1,5% mehr! Und 40% davon verbrauchen die
Autos. In den USA kann man von seinem 2,5 Tonnen schweren "Sports Utility
Vihicle" je nach Bundesstaat zwischen $40.000 bis $100.000 steuerlich absetzen.
>>>
Die USA verbrauchen ein Viertel des gesamten Öls. Würde der heutige
durchschnittliche Kraftstoffverbrauch der amerikanischen Pkws auf den Durchschnittsverbrauch
der deutschen Pkws reduziert werden, so könnte der derzeitige jährliche
Erdölverbrauch von Afrika, China und Indien eingespart werden!
http://www.nlpb.de/04-pub/EXPO-PDF/energie.pdf
Die Energiepolitik
der EU
Unumstritten ist, dass das Versorgungsproblem
mit Primärenergie, angesichts der sich dramatisch zuspitzenden Verknappung
fossiler und atomarer Energieträger, zu einer existentiellen Frage
für den Wirtschaftstandort Europa werden wird.
Bei einer Energieabhängigkeit
von knapp 60% von außen wären die Lieferländer in der Lage,
innerhalb kürzester Zeit den gesamten Wirtschaftsraum auf den Status
eines Dritte-Welt-Landes herunter zu fahren. Dabei muss gar nicht böse
Absicht dahinter stecken.
Die Internationale Energie Agentur (IEA)
in Paris, jahrzehntelang eine Beschwichtigungsorganisation, die die Versorgungssicherheit
mit den fossilen und atomaren Primärenergieträgern Öl, Kohle,
Gas und Uran außer Streit gehalten hat, überschlägt sich
derzeit mit Warnungen vor einer fossilen Energiekrise, die die aktuelle
Finanzkrise massiv in den Schatten stellen wird.
Die Spitzen der IEA (Präsident Tanaka
und Chefökonom Birol) gehen davon aus, dass aus Gründen der Verknappung
des Angebots bereits im Jahr 2013 der Ölpreis auf die 200 Dollar Marke
klettern wird. Die Zeit drängt. "Wir müssen
uns vom Öl verabschieden, bevor es sich von uns verabschiedet!",
findet IEA-Chefökonom Birol drastische Worte.
Der Gedanke der Eigenversorgung durch
erneuerbare Energien, die vor Ort verfügbar sind, ist zwar am Papier
relativ gut verankert, aber noch lange nicht in den Köpfen der Energieversorger
und Energiepolitiker angekommen. Als Beweis dafür kann die Idee einer
europäischen Versorgung aus der Wüste gewertet werden. Der Plan
ist ein Beharren auf den völlig veralteten Strukturen durch einer
zentrale Versorgung von außen, ohne Berücksichtigung der daraus
resultierenden Probleme. Gefordert wird natürlich eine öffentliche
Finanzierung und gleichzeitig eingestanden, dass die Ausbeute gegenüber
dem Aufwand äußerst bescheiden ist. Mit einem Einsatz von 400
Milliarden Euro will man 15% des europäischen Strombedarfs von 2050
decken. Eine These dazu: Ein ähnlicher Betrag investiert in den Ausbau
dezentraler regenerativer Energienutzung könnte bereits wesentlich
früher einen bedeutend höheren Absicherungsgrad an der europäischen
Stromversorgung bewirken. Die Rechner in der EU sind gefordert.
Mehr bei
http://www.eu-umweltbuero.at/euinfo/euinfo_0209.pdf
Der
nächste Ölpreisschock kommt bestimmt!
Momentan
ist der Ölpreis rezessionsbedingt niedrig. Sobald die Finanzkrise
überwunden ist, wird es mit den hohen Ölpreisen wieder losgehen
- und mit steigenden Preisen für Metalle, Nahrungsmittel etc.
Russland
will künftig enger mit den Scheichs kooperieren. Zudem plant Putin,
mit anderen wichtigen Förderländern ein Gaskartell nach dem Vorbild
des Ölkartells zu formen, um die westlichen Industriestaaten besser
unter Druck setzen zu können.
Das
größte Problem ist, dass wir auf den nächsten Ölpreisschock
und seine heftigen wirtschaftlichen und politischen Konsequenzen überhaupt
nicht vorbereitet sind. Uran ist wegen Unentsorgbarkeit als Ersatz
ungeeignet und würde nicht mal 40 Jahre reichen.
Sonne,
Wind und Wasserkraft stehen uns mehr als ausreichend zur Verfügung
sowie auch das nötige know how. Doch die derzeitige Wirtschaft
und die von ihr gesponsorte Politik haben Angst vor Veränderungen,
denn noch verdienen einige sehr gut am Öl.
Die
Vernachlässigung der Umwelttechnologien bringt uns das größte
nur vorstellbare Desaster; ökonomisch, politisch, sozial und klimatisch!
Einzige
Lösung: Jetzt im großen Stil in erneuerbare Energien (Wind,
Wasser, Sonne, Geothermie, Meeresengergie etc.) zu investieren und Ölprodukte
gezielt zu verweigern. Nach dem Ölpreisschock ist es zu spät!
Mehr in unserem
Spezial
Ölschock und Ölpreis
Totale
Überwachung
Zusammenhang zwischen Konsumgütern,
Technik und totaler Überwachung
Nach der neuen europäischen
Sicherheitsdoktrin ist jede(r) Bürger(in) solange verdächtig,
bis seine/ihre Unschuld bewiesen ist.
Diese Unschuld ist täglich
neu zu beweisen.
Wir sind es von den Medien
gewohnt, täglich mit personaler Gewalt in Form von Einzelkriminalität
behagelt zu werden. Dadurch wird eine negative Gewalt-Realität erzeugt,
die die strukturelle Gewalt des Staates - auch in Form von Bespitzelung
- rechtfertigen soll. Nun braucht man uns nur noch davon abzulenken, dass
diese täglich wächst.
Der Wunsch nach totaler
Überwachung ist Ausdruck einer bourgeoisen Gesellschaft, die die Menschen
gern kategorisieren, ordnen und kontrollieren möchte. Dieser Wunsch
entspringt einer Zwanghaftigkeit zur Ordnung, die sich z.B. auch bei vielen
Innenministern beobachten lässt. Es beginnt in der analen Phase und
endet im Faschismus. Was anfangs nur geregelte "Sicherheit" schaffen soll,
endet in seinen Auswüchsen leicht in einem krypto-faschistischen System
mit konsumptivem Schwerpunkt, in dem nur das Geld regiert. Es lässt
sich auch gut als "Demokratie" tarnen (obwohl es nur eine Parteien-Demokratie
mit schnöden Fraktionszwängen ist, aber keine Basis-Demokratie).
Faschismus ist die extremste
Form des Kapitalismus. Die Erziehung zum komsumptiven Verhalten konzentriert
die Menschen hauptsächtlich auf den Erwerb von Konsümgutern oder
gar deren Anbetung, denn so verlieren sie schnell den Überblick und
das Interesse am politischen und gesellschaftlichen Gefüge und deren
Unzuträglichkeiten. Nur so ist es zu erklären, dass kaum jemand
noch dagegen aufbegehrt; weder gegen sinnbefreiten Konsumzwang, noch gegen
(noch) verfassungswidrige Bürgerrechtsbeschneidungen wie Datenschutz
oder das Recht auf informationelle Selbstbestimmung.
Telefon, Internet, Handy,
Cam, Navigationssystem etc. sind die Konsum-Köder, die diese totale
Überwachung überhaupt erst möglich machen!
Technische Barrieren wird
es bald nicht mehr geben. Die Gesellschaft ist es, die darüber zu
entscheiden hat, wie viel persönliche Überwachung sie künftig
zulassen will.
Die Greueltaten im Dritten
Reich waren nur möglich, weil die Exekutive zu viel Macht erhalten
hatte.
Interessant ist auch,
dass es bei uns gar keinen Terror gibt, sondern nur Terroristen-Jäger
und Panikmacher. Wird die Angst vor Terror etwa bewusst geschürt,
um uns in den totalen Überwachungsstaat zu treiben? Mit Überwachung
lassen sich offensichtlich auch gute Geschäfte machen...
Wesentlich gefährlicher
als der internationale Terrorismus sind Faktoren, die unser modernes Leben
bestimmen:
1. Die Folgen des Klimawandels.
2. Der Kampf um die immer
knapper werdenden Ressourcen, vor allem das Öl.
3. Die wachsende Ungleichheit
in Wirtschaft und Gesellschaft und eine damit einhergehende Marginalisierung
der Mehrheit der Menschen - vor allem in den ärmeren Ländern.
4. Die weltweite militärische
Aufrüstung, konsequente Weiterentwicklung von Massenvernichtungswaffen
und herrschende Kriege, die Unmengen an CO2 produzieren. Mehr bei
http://panopti.com.onreact.com/swf/index.htm
http://www.taz.de/digitaz/2008/06/28/a0027.nf/text
Der
präventive Überwachungsstaat:
"Der
Mensch, der bereit ist, seine Freiheit aufzugeben, um Sicherheit zu gewinnen,
wird beides verlieren."
Benjamin Franklin
Auch "heimische Extremisten" im Visier
Nach dem Guardian werden in einer nationalen
Datenbank auch Informationen über Teilnehmer von legalen Protesten
gesammelt.
In Großbritannien setzt sich bei
der Polizei der Begriff der "heimischen Extremisten"
für politische Aktivisten durch, die an Protestaktionen oder Demonstrationen
teilnehmen. Wie der Guardian [extern] berichtet, wurde zur Erfassung der
"domestic extremists" eine Datenbank der Polizei
aufgebaut, die von etwa 100 Angestellten betreut wird und in der Tausende
Personen registriert sind, auch wenn ihnen keinerlei Straftat vorgeworfen
wird. Allerdings werden auch EU-weit tatsächliche und vermeintliche
Unruhestifter in Datenbanken erfasst und die Informationen weiter gegeben,
was ebenfalls die Grenze zwischen legalem Protest und Verfolgung von
Straftaten verschwimmen lässt. Mehr bei
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31388/1.html
Vom gläsernen Menschen zum mündigen
Bürger
Fast wäre es im Sommerloch aus Politskandälchen
und Dauerkrise übersehen worden: Die Europäische Union plant,
US-amerikanischen Terrorfahndern den Zugriff auf sensible Bankverbindungsdaten
aus dem europäischen Finanzraum zu ermöglichen. Mit dem Anschlag
auf das World Trade Center in New York am 11. September 2001 wurde eine
neue Zeitrechnung in der Terrorbekämpfung und der staatlichen Datensammelwut
eingeläutet.
"Zählt nicht
uns, zählt eure Tage", skandierten in den 1980er Jahren die
Kritiker der damals heftig umstrittenen Volkszählung. Gezählt
wurde trotzdem. Doch gemessen an der Flut von Daten, die heute in den leistungsstarken
elektronischen Gehirnen von Behörden, Unternehmen und Marktforschern
gespeichert sind, nimmt sich die Erhebung von damals relativ harmlos aus.
Umso bemerkenswerter ist die Tatsache, mit welchem Gleichmut heute die
ständig wachsende Daten- und Informationsgier hingenommen wird. Das
Bankgeheimnis - lange Zeit unantastbar - gibt es nicht mehr. Marketingstrategen
ködern die Verbraucher mit Rabattsystemen und Kundenkarten, um
ihre Konsumgewohnheiten auszuspähen. Banken analysieren zum Beispiel
die Umsatzentwicklung auf den Girokonten und das Wohnumfeld,
um ihren Kunden gezielt Zusatzprodukte anzubieten. Mit digitalisierten
Passbildern und Fingerabdrücken haben sich die meisten
Menschen bereits arrangiert. Und auch die rund 800.000 Überwachungskameras,
die in Deutschlands Großstädten installiert wurden, empfinden
die wenigsten noch als Zumutung.
Vor allem vier Entwicklungen machen aus
der Datenflut gleichsam einen Daten-Tsunami:
* Die neuen Technologien ermöglichen
die Speicherung gigantischer Datenmengen - selbst über Jahrzehnte.
* Mit Internet 2.0 erhielten die User
umfassende Möglichkeiten, sich in vielfacher Hinsicht im Web zu präsentieren.
Viele finden Spaß an dieser virtuellen Welt und geben mit größter
Selbstverständlichkeit persönliche Informationen preis,
die kein Volkszähler zu fragen gewagt hätte.
* Mit der Bekämpfung von Kriminalität
- von der Steuerhinterziehung bis zum Terror - ließen sich bisher
umfassende
Eingriffe in die Persönlichkeitsrechte der Bürger verteidigen.
Doch allmählich kippt die Stimmung:
* Die Online-Durchsuchung stößt
auf deutlichen Widerstand.
* Immer mehr Bürger erkennen, dass
die neuen Methoden des Fiskus nicht nur hinterziehende Millionäre
treffen, sondern auch kleine Sünder oder sogar unbescholtene Bürger
ins Fadenkreuz geraten.
* Der fahrlässige oder gar kriminelle
Umgang mit Daten weckt selbst bei unaufgeregten Zeitgenossen mehr und
mehr Unbehagen.
* Kürzlich bestätigte das deutsche
Bundesjustizministerium, dass der Missbrauch der auf Vorrat gespeicherten
Telefondaten nicht ausgeschlossen werden könne.
Die beiden Journalisten Michael Brückner
und Andrea Przyklenk haben in ihrem "Kursbuch Datenschutz - Der Ratgeber
gegen den Röntgenblick" alles an Fakten zusammengetragen, was für
die informationelle Selbstbestimmung von Belang ist. Die Ausführungen
über den staatlichen Überwachungswahn, die
Datensammelwut
der Werbeindustrie und die Risiken eines allzu sorglosen Umgangs mit
sozialen Netzwerken im Internet leisten mit einer Fülle praktischer
Tipps, hilfreicher Adressen und Info-Angeboten sowie ganz konkreten Beispielen
aus allen Bereichen unserer schönen neuen Datenwelt einen echten Beitrag
zu Transparenz und Aufklärung. Mehr bei
http://www.mankau-verlag.de/webshop/datenschutz.html
http://www.heise.de/tp/blogs/8/145924
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31166/1.html
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31227/1.html
Google
Voice
Wollen Sie alle Ihre Suchen,
Telefonate, Online-Dokumente und Mails, Ihren Videokonsum, sogar Ihre Krankenakten
einem
einzigen Konzern und damit einer einzigen Datenhoheit anvertrauen?
Wollen Sie deshalb auch sehr genau auf Sie zugeschnittene Werbung sehen?
Mit Google Voice sollen
Kunden in der Lage sein, weltweit und ein Leben lang eine Telefonnummer
zu haben und auf eine Vielzahl von Features zurück zu greifen.
Mehr bei
http://www.heise.de/tp/blogs/4/134524
>>>
Wenn Sie in der Europäischen Union leben und gerne etwas tun wollen,
um ihre Umwandlung in eine Diktatur zu verhindern und gegen den Vertrag
von Lissabon sind, sollten Sie eine Online-Petition unterschreiben
bei
http://www.eu-referendum.org/deutsch/petitions/lisbon.php
http://www.eu-facts.org/en/ireland/index.html
Automatischer
Scan
Huntertausendfach scannt die
Polizei jeden Tag per Kamera Kfz-Kennzeichen und gleicht die Ergebnisse
mit ihren Datenbanken ab - sogar trotz eines Urteils des Bundesverfassungsgerichts.
Die Bürger stehen unter
Generalverdacht: Mecklenburg-Vorpommerns Polizei hat im großen Stil
Autokennzeichen gescannt und mit Fahndungslisten abgeglichen - obwohl das
Verfassungsgericht diese Praxis verurteilt hat. Jetzt droht erneut eine
Klage. Mehr bei
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,638526,00.html#ref=nldt
USA scannen jetzt alle zehn
Finger: Ab jetzt müssen Ausländer, die am Washingtoner Flughafen
in die USA einreisen, die Abdrücke aller Finger abgeben. Bisher wurden
nur die beiden Zeigefinger gescannt.
Und in Japan werden biometrische
Daten von Ausländern für 70 Jahre gespeichert.
Werden
Sie aktiv!
Das können Sie gegen
die Vorratsdatenspeicherung unternehmen:
* Im Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung
mitarbeiten
* Infomaterial bestellen
und verteilen
* Spenden
* Weitere Möglichkeiten,
aktiv
zu werden...
"Wir
werden aus hysterischer Terroristenfurcht mehr und mehr zu einem Überwachungsstaat,
betreiben das Geschäft der Terroristen, indem wir das, was die Terroristen
so hassen, nämlich den demokratischen Rechtsstaat, mehr und mehr schwächen,
wobei wir es hinnehmen, dass ein Innenminister von Woche zu Woche die Angst
antreibt. Ich sehe, wie bestimmte politische Leistungen der Nachkriegszeit,
auf die wir eigentlich stolz sein könnten, ins Bröckeln geraten.
Wir machen einen Kotau vor dem Terrorismus, indem wird die Grundrechte
schmälern. All das ist Abrissarbeit am Gebäude der Demokratie,
das wir mit sehr viel Mühe aufgebaut haben."
Günter Grass
Mehr vom Überwachungsstaat
finden Sie bei
http://www.umweltbrief.org/neu/html/Ueberwachung.html
Buchtipp
Silke Helfrich: Wem gehört
die Welt?
Jetzt schon hat eine Milliarde
Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Und immer mehr Quellen
werden von privaten Firmen kommerzialisiert. Wasser ist eines von vielen
lebensnotwendigen Gemeingütern, von denen alle Menschen profitieren
- und die doch mehr und mehr dem Zugriff der Gesellschaft entzogen werden.
Die Welt gehört nicht mehr allen, sonden zunehmend nur noch Einzelnen.
Unsere Gemeinressourcen werden privatisiert, eingezäunt und dadurch
unbezahlbar. Mit der US-amerikanischen Politologin und Commons-Theoretikerin
Elinor Ostrom erhält nun eine bedeutende Vordenkerin der Gemeingüter-Ökonomie
den diesjährigen Nobelpreis für Wirtschaft. Der Preis für
Elinor Ostrom ehrt somit auch die Debatte um die Gemeinressourcen, mit
der sich die führende Forscherin der Umweltökonomie seit Anfang
der 70er Jahre intensiv beschäftigt. Er räumt der immer drängender
werdenden Frage nach der gerechten Verteilung knapper Ressourcen das Gewicht
ein, das sie verdient. Online-Kauf bei
http://www.amazon.de/Wem-geh%C3%B6rt-die-Welt-Wiederentdeckung
Filmtipp
Loose Change
11. September 2001: Weltweit formiert sich
eine Bewegung, die eine umfassende und unabhängige Untersuchung der
Ereignisse fordert. Die Welt hat ein Recht darauf, dass die Fragen, Widersprüche
und Ungereimtheiten schlüssig und überzeugend geklärt werden.
Um eine unabhängige Untersuchung durchzusetzen, wird der Dokumentarfilm
„Loose Change“ mit deutschen Untertiteln kostenfrei bzw. gegen eine Spende
verbreitet.
Die Anschläge mit „vier Verkehrsflugzeugen“
auf die Gebäude des World Trade Centers in New York und das Pentagon
in Washington wurden von der US-Regierung dazu benutzt, um den „Krieg gegen
den Terror“ zu eröffnen. Geführt von einer „Allianz“ nahezu aller
großen Industrienationen unter der Vorherrschaft der USA.
Dieser „Krieg gegen den Terror“ hat die
Welt verändert. Er hat mittlerweile Hunderttausenden von Menschen
das Leben gekostet. Nicht aufgrund terroristischer Bombenanschläge,
sondern aufgrund von mit Lügen und zweifelhaften Vorwänden begründeten
Kriegen wie dem Überfall auf den Irak.
Nicht genug - die Kriegsherren treiben
nicht nur die Rüstungsausgaben auf unvorstellbare Rekordhöhen,
sie nehmen auch die eigenen Bevölkerungen als Geisel. Die innere Repression,
der Abbau der demokratischen Rechte, die Unterdrückung von Meinungsfreiheit
und freier Presse nehmen in atemberaubendem Tempo zu. Die politischen Systeme
der Demokratie werden demontiert und pervertiert.
Zugleich wachsen die Zweifel an der „offiziellen
Darstellung“ der Ereignisse um den 11. September 2001. Laut Umfragen glauben
in den USA mittlerweile 60% der Bevölkerung nicht mehr an die regierungsamtlichen
Verlautbarungen zu den „Terroranschlägen“. Zu viele Fragen, zu viele
Widersprüche, zu viele Ungereimtheiten.
Drei Studenten haben die wichtigsten Fragen
in einem Film in Kinolänge zusammengestellt. Es entstand „Loose Change“.
Sie stellten das spannende Dokument kostenlos ins Internet und schufen
den ersten Blockbuster der Cyber-Technik: 70 millionenmal wurde der Film
inzwischen heruntergeladen. Weltweit entwickelte sich eine Bewegung, die
den Film zum Anlass nimmt, eine Untersuchung der Ereignisse am 11. September
2001 zu fordern.
Entscheidend sind nicht die Theorien,
die sich um den 11. September ranken; entscheidend ist, dass die Welt ein
Recht auf Aufklärung hat. Zu viel Unrecht geschieht im Namen des 11.
September, zu viel Geld wird verdient am 11. September, als dass einfach
über die vielen Fragen und Ungereimtheiten im Zusammenhang mit diesen
schrecklichen Ereignissen hinweggegangen werden könnte. An den Börsen
der Welt gab es mysteriöse Spekulationen, mit denen Milliarden
verdient wurden. An den zerstörten Gebäuden in New York verdiente
ein Immobilienkonzern Unsummen. An der zivilen und militärischen Aufrüstung
nach dem 11. September scheffelten die kleine Handvoll führender Kriegskonzerne
gigantische Gewinne.
ethecon verbreitet den Dokumentarfilm
„Loose Change“. Kostenlos. Auf DVD, ergänzt mit Material über
die Bewegung für eine unabhängige Untersuchung und mit dem deutsch
synchronisierten Film „Terrorstorm“. Bilden Sie sich Ihr eigenes Urteil.
Mehr bei
http://www.ethecon.de/ethecon.php?id=399&lang=de
Loose Change
http://video.google.com/videoplay?docid=-7859909765349743827#
Statistik
37% der Autofahrer für Elektrofahrzeuge
37% der Autofahrer würden sich beim zukünftigen
Autokauf für ein Elektrofahrzeug entscheiden. Dies ergab eine breit
angelegte Umfrage, der beiden auf den Themenbereich nachhaltige Mobilität
spezialisierten Beratungsbüros Perraudin Konzept und Warnstorf &
Partner Consulting.
Autofahrer fordern die Bereitstellung
alternativer Antriebssysteme. Verbraucher in Deutschland sind sich
einig: Die Art der Individualmobilität wird sich verändern.
Die zumindest europaweit umfänglichste
- konzernunabhängig erstellte - Endkunden-Marketingstudie zum Thema
E-Fahrzeuge, wird erstmalig einen Elektrofahrzeuge zentrierten Einblick
in die Wahrnehmungswelt und das potentielle Kaufverhalten der heutigen
Mobilitätsgesellschaft ermöglichen. Mehr bei
http://www.openpr.de/news/246303.html#
http://www.warnstorf-partner-consulting.de/html/studien_elektro-fahrzeuge.html
Umwelt-Termine
05. November 2009 in Brüssel,
Vertretung des Landes Baden-Württemberg
bei der EU: Jahrestagung
Nachhaltige Industriepolitik für Europa.
http://www.oeko.de/aktuelles/dok/914.php
07. November 2009, D-Berlin: Kongress „Öko-Soziales
Wirtschaften – Gemeinsam Zukunft gestalten“. Konferenz für Öko-soziales
Wirtschaften mit Franz Alt und Friedensnobelpreisträger Muhammed Yunus.
http://www.verantwortungjetzt.net
07. November 2009, 10 bis 17.00 Uhr im
Umweltzentrum Düsseldorf: Haste mal 'ne Billion? - Konzerne,
Kapitalismus und die Krise. Wie kommt es, dass ausgerechnet neoliberale
Positionen ein Comeback erleben?
http://www.cbgnetwork.de/downloads/Jahrestagung2009.pdf
11. November in Berlin im Einkaufszentrum
"East Gate" (ganztägig):
Green Shopping: Wie können wir beim
Einkauf Ressourcen schonen? Andere Formen des Konsums.
http://www.nachhaltigkeits-check.de/DNR-Flyer_10-2009_V1.pdf
12. November 2009, CH-St. Gallen: Oikos
Conference 2009 - The future of business and sustainability.
http://www.globalreporting.org
12. November 2009 im Auditorium Maximum
der ETH Zürich: Klimawandel – wohin steuert die Schweiz?
http://www.sustainability-zurich.org/en/p67000355.html
15. bis 17. November 2009 Evangelische
Akademie Tutzing: Tutzinger Tagung
Peak Coal und Klimawandel. Verfügbarkeit
von Kohle, Folgen für Klimawandel und der Traum von der sauberen Kohle.
http://www.ev-akademie-tutzing.de/doku/programm/detail.php3?lfdnr=1442
17.-18. November 2009 in Nürtingen:
Kongress „Erneuerbare Rendite – Energieinvestment für Anleger“
http://www.watt-event.de
18. und 19. November 2009 in Hamburg: Benchmark
Kommunaler
Klimaschutz & 9. Kommunale Klimaschutz-Konferenz des Klima-Bündnis.
http://www.klimabuendnis.org/events-details.html
18. und 19. November 2009 in München:
UNEP FI & VfU Roundtable „MISSION IS POSSIBLE - Verantwortung übernehmen:
Wirtschaftskrise und Nachhaltigkeit“
http://www.vfu.de
23. und 24. November 2009 im Holiday Inn
Munich-City Centre, München: 3. EUROFORUM-Konferenz "Elektromobilität
und ihre Auswirkungen auf die Energiewirtschaft".
http://www.elektromobilitaet-energie.de
24. und 25. November 2009 in Berlin, Landesvertretung
Nordrhein-Westfalen: 4. Internationale Konferenz zur Speicherung Erneuerbarer
Energien IRES 2009
http://www.eurosolar.de/de/?option=com_content
24. und 25. November 2009 im Kosmos, Karl-Marx-Allee
131a, Berlin: dena-Kongress "zukunft haus" 2009 - Strategien für
Energieeffizienz.
http://www.zukunft-haus.info/zukunft-haus-kongress-2009.htmls
27. November 2009 in Berlin, Europäische
Akademie für Steuern, Wirtschaft & Recht: Das elektronische
Nachweisverfahren für die Abfallwirtschaft. Seminar bereitet Unternehmen
und Verwaltungsbehörden auf die Umstellung zum elektronischen Nachweisverfahren
(EANV) vor.
http://www.europaeische-akademie.net
04. und 05. März 2010 in Monaco: Internationale
Cleantech-Investorenkonferenz CleanEquity Monaco 2010. 50 der weltweit
vielversprechendsten Unternehmen der nächsten Generation aus der Cleantech-Branche.
http://www.cleanequitymonaco.com
29. bis 30. April 2010 in der Olympia National
Hall von London: ECO Tech Expo 2010 - die erste Messe, die ausschließlich
auf innovative Technologien und umweltfreundliche und ökologische
Lösungen ausgerichtet ist.
http://www.echotechexpo.com
28-30 May 2010 in Bonn: Resilient Cities
2010 - 1st World Congress on Cities and Adaptation to Climate Change.
http://www.iclei.org/index.php?id=10242
21. bis 25. September 2010
in Husum: HUSUM WindEnergy - Leitmesse der Windenergie.
http://www.husumwindenergy.com
Umweltfreundliche
Grüße
Ihr
Umweltbrief-team
PS:
Pestizide
schüren Suizidgedanken
Je
intensiver Menschen Pestiziden ausgesetzt sind, desto eher denken sie an
Selbstmord. Das zeigen Psychiater vom Londoner King's College gemeinsam
mit chinesischen Kollegen in einem Bericht der Weltgesundheitsorganisation
(WHO). Mehr bei
http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=091023022
Schreiben
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