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Gifte
Die schädigende Wirkung vieler Chemikalien,
denen der Mensch im Alltag kaum ausweichen kann, ist längst
bekannt.
Verboten sind sie oft nicht - weil die letzte wissenschaftliche
Bestätigung fehlt, die nur langfristige Tests liefern könnten. Auf unsere Regierung ist also kein Verlass. Da hilft nur noch konsequent Bio zu kaufen. - Lebensmittelzusätze: Die
Nahrungsmittelfarbstoffe
Tartrazin (E102), Gelborange S (E110), Azorubin (E122), Cochenillerot A
(E124) und der Konservierungsstoff Natriumbenzoat (E211) sind
Zusatzstoffe,
die besonders häufig und in vielen von Kindern verzehrten
Lebensmitteln
verwendet werden, wie zum Beispiel Süßigkeiten, Snacks oder
Limonaden. Sie alle stehen im Verdacht, Kinder hyperaktiv zu
machen!
Mehr bei - Acrylamid in der Nahrung: Das
krebserregende
Acrylamid entsteht vor allem beim Rösten, Braten und Frittieren
bestimmter
stärkehaltiger Lebensmittel. Erstaunlich hohe Konzentrationen
fanden
sich unter anderen in Bratkartoffeln, Kartoffelchips, Knäckebrot,
Kaffeepulver und Pommes frites. Mediziner raten, die Ernährung
variabel
zu gestalten und wenig Pommes und Chips zu essen. Speisen sollten
möglichst
schonend zubereitet und nur kurz bei großer Hitze gebraten werden!
- Nanotechnologie in
Kunststoffen,
Lebensmitteln und Cosmetics kann zu unerwünschten
Nebenwirkungen
führen! Allgemein besteht das grösste Risiko in einer
unkontrollierten
Verbreitung von Nanopartikeln im ganzen Körper und zwar über
die Blutbahn. Nano-Teilchen sind noch kleiner als feinste
Staubpartikel.
Und Feinstäube sind berüchtigt dafür, dass sie tief
in
die Lunge eindringen und die Gesundheit schwer schädigen. "Man
könnte Nanopartikel durchaus als eine neue Klasse von
Feinstäuben
bezeichnen", sagt Volkmar Richter vom Fraunhofer-Institut
für
Keramische Technologien und Systeme in Dresden. - Bleivergiftung durch Kerzen:
Um Kerzendochte härter zu machen und zum längeren Brennen zu
bewegen, mischen die Kerzenhersteller nun Blei in den Docht. Mit einer
vier Stunden brennenden Kerze - oder aber auch vier eine Stunde
brennenden
Kerzen - sind die Grenzwerte bereits 13-fach überschritten. Auch
in
weit entfernten Räumen im Haus werden die Blei-Grenzwerte noch
überschritten. Das schadet besonders Kindern! Mehr
bei - PET-Flaschen aus Polyethylenterephthalat haben
Weichmacher (Phthalate)
im Kunststoff. Der kann sich durch UV-Einstrahlung (Sonnenlicht)
lösen
und ins Getränk gelangen. Phthalate schädigen Leber und
Spermien!
Obwohl dies der Wissenschaft seit Jahren bekannt ist, hat sogar Granini
vollständig auf PET umgerüstet. Auch liegt die
Verwertungsquote
von PET-Flaschen nur bei 30%. - In Orangensaft und einigen Wellness-Drinks wurde die
Druckchemikalie
Isopropylthioxanthon (ITX) nachgewiesen. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH)
erklärte, fast die Hälfte aller gestesteten Säfte
enthalten
ITX. Auch in Wellness- und Fitness-Wassern stecken oft
krebserregende
und keimzellschädigende Substanzen. Manche enthalten mehr Benzol
und
Arsen als für Trinkwasser erlaubt ist. Hinzu kommen Schwermetalle,
Konservierungsstoffe, künstlicher Süßstoff und
biotechnische
Aromen. Mehr bei - Weichfolie-Lebensmittelverpackungen
aus PVC
sehen zwar appetitlich und hygienisch einwandfrei aus, bringen aber
auch
Weichmacher in die Lebensmittel. Weichmacher in
Lebensmittel-Verpackungen
stehen seit Jahren im Verdacht, die Gesundheit zu gefährden. Jetzt
stellte sich heraus, dass schon winzige Mengen der Substanz namens
Bisphenol
A die Hirnentwicklung bei Kindern und Ungeborenen stören
könnten.
Mehr bei - Dibutylzinn schwächt
das menschliche Immunsystem >>>
Die Produktion
von PVC für Flaschen, Fensterrahmen, Kleidung etc. allein in
Europa
erzeugt genug giftiges Dioxin, um jeden Erdenbürger mit mehr als
der
jährlich zu ertragenden Maximaldosis zu "versorgen". - Antimikrobielle Wischlappen gelten als hygienisch. Dafür stecken in ihnen Stoffe, die Bakterien abtöten - und Allergien auslösen. - Babyfläschchen aus Polycarbonat beinhalten Bisphenol A. Wird das Fläschchen erwärmt, gelangt der Stoff in die Milch und dann in den Körper. Er wirkt wie das weibliche Hormon Östrogen - und wird für Frühreife und Unfruchtbarkeit verantwortlich gemacht. - Computer dampfen bromierte Flammschutzmittel aus, die umweltschädlich sind. Sie verhindern, dass Elektrogeräte Feuer fangen. - Deos können synthetische Moschusdüfte enthalten, die die Haut reizen und Allergien verursachen. - Erdbeeren sind oft mit Giften vom Acker belastet. - Filzstifte enthalten Schwermetalle wie Antimon, das als Krebs erzeugend gilt. - Gummipuppen werden durch Phthalate biegsam. Weil diese Leber und Spermien schädigen, sind sie in Babyspielzeug verboten, sonst aber erlaubt. - Weichspielzeuge für Kinder mit gesundheitsgefährdenden Chemikalien wie Phthalaten und zinnorganischen Verbindungen belastet. - Hamburger werden oft in fettundurchlässiges Papier gewickelt, das mit perfluorierten Substanzen behandelt ist. Diese stören den Stoffwechsel. - Isomatten sind schlecht für die Nerven, weil in ihnen phosphororganische Verbindungen stecken. - Jogginghosen werden gegen Schweiß geschützt. Als Anti-Mief-Stoff nehmen Hersteller oft Triclosan, das die Leber schädigt. - Kondome sind häufig mit Krebs erregenden Nitrosaminen belastet. - Sanitär-Silikonfugenmassen sind üblicherweise sehr stark belastet, unter anderem mit giftigen zinnorganischen Verbindungen. Diese Stoffe stehen in Verdacht, wie ein Hormon zu wirken. - Lederschuhe werden mit giftigen Färbe- oder Gerbemitteln behandelt. Beispiel: Krebs erregende Chromsalze. - Muttermilch ist mit dem giftigen Pestizid DDT belastet, das schon seit gut 30 Jahren verboten ist. - Nachtlager: Aus Matratzen gasen gleich mehrere Stoffe aus, die einem den Schlaf rauben. - Orientteppiche werden mit synthetischen Pyrethroiden unappetitlich für Motten. Die Stoffe lösen Nervenschäden aus. - Plastiklatschen können Tributylzinn enthalten, das das Immun- und Hormonsystem schädigt. - Quietschenten weisen manchmal Kadmium auf, das die Knochen angreift und das Nervensystem schädigt. - Röcke werden häufig bügelfrei gemacht - mit Formaldehyd, das Allergien auslösen kann. - Shampoo kann den Riechstoff Lyral enthalten. Der wird verdächtigt, Allergien auszulösen. - Teflonpfannen: Damit das Ei nicht anpappt, sind sie mit umweltgefährdenden Antifluorchemikalien ausgestattet. - UV-Schutz in Sonnencreme: Chemische Filter stehen im Verdacht, wie Hormone zu wirken. - Vampirblut: Im Menschenblut sind etliche gefährliche Chemikalien nachweisbar. - Waschmittel: Häufig wird Nonylphenol eingesetzt, das den Hormonhaushalt schädigt und Allergien auslöst. - XXL-Hawaiihemden werden mit Organozinnverbindungen UV-beständig. Die Stoffe schaden Leber, Nerven und Immunsystem. - Yps und andere Zeitschriften: In der Druckerschwärze stecken Lösemittel, die die Nerven schädigen. - Zelte können Cyclohexan ausgasen, das Kopfschmerzen und Schwindel hervorruft. Quelle: taz Nr. 7822 vom
17.11.2005,
Seite 1, Seite 3
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Zukunftsfähig besser Essen
Was hat unser Ernährungsstil mit dem Klimawandel und Nahrungsmittel-Skandalen zu tun? Der ökologische Fußabdruck lässt sich verkleinern, indem wir bevorzugt Nahrungsmittel aus regionalem und biologischem Anbau nutzen sowie saisonale Produkte: Spargel im Mai, Erdbeeren im Juni, Äpfel ab August und Kohl im Winter.
Diesel, Partikelfilter und gefährlicher Feinstaub
Der Anteil grober Rußpartikel in Dieselabgasen wurde in den letzten Jahren verringert. Gefährlich sind aber nicht so sehr diese, sondern die "lungengängigen", sehr kleinen Rußteilchen. Je kleiner die Partikel sind, umso tiefer dringen sie in die Lunge ein. Es ist tragisch, aber durch die Filtersysteme ist der Ruß gefährlicher geworden als früher. Bei den feinen und ultrafeinen Partikeln versagen die natürlichen Abwehrmechanismen der Lunge.
Wasser-Info
Wasser ist der kostbarste Rohstoff des Planeten und ein extrem knappes Gut. Ganze 2,5 Prozent der irdischen Wasservorräte bestehen aus Süßwasser. Die zunehmende Industrialisierung gefährdet das begrenzte Angebot. Wassers kann Energie und Informationen aufnehmen, speichern und an Pflanzen, Tiere
und Menschen wieder abgeben. Es hat sozusagen ein Gedächtnis, das abgerufen werden kann.
Biosprit E10 schadet Klima und Gesundheit
E10 und Biodiesel sind Mogelpackungen.
Biosprit E10 bzw. Agrosprit ...
Regionalgenossenschaften
Für ein umweltgerechtes Leben ist
die Mitgliedschaft in einer Regionalgenossenschaft von Vorteil.
Achtung Greenwashing
Einige Firmen bewerben Produkte und Dienstleistungen als "grün", obwohl sie es nachweislich nicht sind. Grünfärberei – Lügen, bis das Image sauber ist.
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Umweltbrief