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Geldtipp Grünes Geld 
Grünes Geld machen!
Ökofonds
und Grünes Geld erfreuen sich nicht nur immer größerer Beliebtheit unter Insidern,
sie waren inzwischen auch recht rentabel. Die ökologisch-ethischen
Aktien haben sich bekanntlich seit 10 Jahren zumeist besser entwickelt als
der Gesamtmarkt. Das gilt auch für die in ökologische Aktien investierende
Ökofonds – theoretisch.
Früher haben wir hier einen Ökofonds zur Investition
empfohlen. Heute können wir das leider nicht mehr.
Der Grund ist die zu erwartende Finanzkrise
2.0, denn das Zocken
auf Kredit ohne Deckung geht weiter;
schon werden wieder Luftgeschäfte und neue Blasen aufgebaut. Geld
machen um jeden Preis.
Die von der Geschäftsleitung
gedrückten Bankverkäufer in den Filialen müssen den Kunden weiterhin
umstrittene Finanzprodukte andrehen. Vertrauen Sie daher keinem Bankverkäufer
mehr – wie sonst sollte man sie nennen, denn von echter
Beratung keine Spur.
Auch die privaten Rating-Agenturen
sind
mit Vorsicht zu genießen, denn die Schuldner
der Ratingagenturen sind oft viel zu gut eingestuft.
Inzwischen wird auch bei
Edelmetallen manipuliert. Finanzmärkte sind Monster.
Bestimmte Finanzprodukte wie
Derivate müssten international verboten werden, weil sie die Märkte
destabilisieren.
Eine Finanztransaktionssteuer
("Steuer gegen Armut", ca. 100 Milliarden pro Jahr) wäre sicher sinnvoll,
doch die Finanz-Industrie ist einfacher mächtiger als die Politik –
schließlich zählt sie auch zu den größten Parteispendern! Daher sind
Banken auch so "systemrelevant".
Kreditfinanziertes Wachstum soll her, auch wenn es die reale Gesellschaft permanent schädigt,
in jeder Hinsicht. Unser Geld ist in Gefahr, denn die nächste Finanzkrise wird gerade produziert.
Finanzkrise 2.0 - Die Dokumentation bei
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/video/Finanzkrise-20-Die-Dokumentation
Investieren Sie in Ihre eigene Ökologie
Versorgungssicherheit ist nicht selbstverständlich.
Schon angsichts des bald zu erwartenden Ölpreisschocks empfiehlt
es sich, in Energieversorger zu investieren, die erneuerbare Energien produzieren. Der dezentralen
Versorgung mit Energie kommt dabei eine besondere Bedeutung zu, denn lange (Strom-)Versorgungswege sind alles
andere als krisensicher.
Viele Ökostrom-Betreiber erwirtschaften schon sehr gute Renditen,
ebenso kleine und dezentral arbeitende Betriebe, die sich mit Solarenergie, Windkraft,
Wasserkraft, Geothermie, Biomasse etc. befassen.
Direktbeteiligungen sind Aktien vorzuziehen.
Je mehr Investitionen in die erneuerbaren Energien fließen, desto schneller ist der
Ausstieg aus Atom- und Kohleenergie möglich!
Ebenso interessant sind Regional- und Umweltgenossenschaften, die mittelfristig nicht nur Renditen abwerfen,
sondern auch Sondervergünstigungen durch die Produkthersteller in den Bereichen regionale Selbstversorgung
mit umweltgerechten Produkten sowie eine dezentrale Erzeugung und Versorgung mit Strom, Wärme, keimbefreitem
Wasser, sogar mit Energie aus regionalem Müll.
Der Umweltbrief ist daher ein Mitglied
der
Genossenschaft für umweltgerechtes Leben geworden.
Das Ziel dieser Genossenschaft liegt in einer Vielzahl von regionalen Gruppen in Landkreisen und
Kantonen in Österreich, der Schweiz und in Deutschland.
Mehr bei
http://www.ub-195.umwelt-genossenschaft.de/ziel.html
Momentan sollten Sie Ihr Geld besser so anlegen, dass Sie bei den
bevorstehenden Öl- und Gaslücken gut dastehen: Dämmen
Sie Ihr Haus, legen Sie sich Solarkollektoren, eine Fotovoltaik-Anlage und Wärmepumpen zu.
Machen Sie Ihr Haus so weit wie möglich
energieautark; das ist derzeit die beste Geldanlage, denn der nächste Ölschock kommt bestimmt. Dann
haben Sie auch in Krisenzeiten Strom und Heizung. Tun Sie es jetzt,
solange Ihr Geld noch etwas wert ist.
Wer 20.000 Euro investiert
und statt einer neuen Erdölheizung Solarkollektoren und Wärmepumpen installiert,
vermeidet jedes Jahr sehr viel CO2 – und ist auch für Krisenzeiten gerüstet!
Auch die Anschaffung eines Elektroautos wird
sich mittelfristig auszahlen.
Wenn Sie Ihr Geld anlegen wollen, achten Sie darauf, dass Ihre Geldanlagen ökologisch
sauber und nuklearfrei sind.
Mit einer herkömmlichen Geldanlage oder Altersvorsorge unterstützen Sie die Öl-,
Auto- oder Atomindustrie.
In Ihren Investmentfonds, Lebensversicherungen oder Riester-Verträgen befinden sich Anteile
von Konzernen, die
- Ihre Gewinne aus atomarer Stromerzeugung erzielen
- die bemüht sind, dass Gorleben wirklich zum Endlager ausgebaut wird
- die fossiles Wirtschaften betreiben und erneuerbare Energien ausbremsen.
>>> Drehen Sie den Atomkonzernen den Geldhahn zu: Investieren Sie Ihre Geld gegen die
Atomkraft und für Erneuerbare Energien.
Tun Sie dies am besten in einer kleinen Bank, über einen freien Berater oder in einer
Genossenschaft. In großen Banken werden
Sie meist schlechter beraten, obwohl sie auch noch weniger Zinsen zahlen als kleine Banken.
Alternativen zu Großbanken, Atombanken und Rüstungsförderern:
GLS Bank
Triodos Bank
Umweltbank
Ethikbank
Gruenesgeld24.de
Genossenschaft für umweltgerechtes Leben
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Nachhaltig Leben
Der nachhaltige Mensch kann Glück
aus dem Bewusstsein seiner eigenen Wichtigkeit gewinnen und ist dadurch
im Stande, sich von äußeren Belohnungen unabhängig zu machen.
Dies ist ein Plädoyer für eine
offene und zukunftsfähige Gesellschaft, die nicht aus Frust und Langeweile
konsumiert, sondern bewusst lebt und dies auch genießen kann!
Dezentralisierung
Der Umstieg auf klimafreundliche und bezahlbare Energieversorgung geht nur
mit Erneuerbaren Energien.
Für die konsequente Nutzung von Erneuerbaren Energien bietet sich die
Dezentralisierung der Stromversorgung geradezu an.
Regionalgenossenschaften
Für ein umweltgerechtes Leben ist
die Mitgliedschaft in einer Regionalgenossenschaft von Vorteil.
Es geht um die preiswertere, da regionale
Selbstversorgung mit umweltgerechten Produkten ohne fossile chemische Belastungen
bei Obst und Gemüse, Korn, Reben, Pflanzen sowie einer dezentralen
Erzeugung und Versorgung mit Strom, Wärme, Treibstoffen, keimbefreitem
Wasser etc., auch mit Energie aus regionalem Müll.
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