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Katastrophenkapitalismus: Die Macht der Konzerne
Die Mehrzahl der Bevölkerung
will sauberes
Wasser, schadstofffreie Luft, unbelastetes Essen, die
Lebensmittel-Ampel,
verantwortungsvolle Technologien (also keine Atom-, Kohle- oder
Öl-Energie),
den schnellen Ausbau der Erneuerbaren Energien, sichere Ausbildungs-
und
Arbeitsplätze, eine verlässliche Altersvorsorge, eine sichere
Währung, eine umweltfreundliche Mobilität und natürlich
die Abwendung der Klimakatastrophe.
Doch die Realität sieht leider
ganz
anders aus, so dass man sich fragt, wie die derzeitigen Regierungen
überhaupt
gewählt werden konnten:
- Wasser soll privatisiert
werden (dann können
bei Qualitätsverschlechterung einfach die Grenzwerte
verändert
werden).
- Die Luft ist angefüllt
mit Dieselabgasen
und Feinstäuben, besonders in den Städten.
- Die Nahrungsmittel sind mehr
und mehr von
Pestiziden, Gentech, Nanotech, PET und Weichfolien belastet und
enthalten
oft kaum noch einen echten Nährwert.
- Die Lebensmittel-Ampel ist in
Brüssel
von den Konzernen mit viel politischem Druck und einer Milliarde Euro
erfolgreich
verhindert worden.
- Die Laufzeiten für
Atomkraftwerke werden auf enormen Druck der Energiekonzerne
einfach gegen
den Willen von zwei Drittel der Bevölkerung verlängert bzw. ausgesetzt.
Für den flächendeckenden Ausbau der Erneuerbaren Energien und damit
der Energiewende
(Energieautarkie) fehlt das Geld – und eine finanzkräftige Lobby,
die auf Politiker "einwirken" kann. Dazu werden die Erneuerbaren vom
Energiekartell
auch noch sabotiert.
Der Atomausstieg soll
möglichst ganz
verhindert werden, weil die Atomlobby damit seit Jahrzehnten sehr viel
Geld scheffelt und zudem noch Milliarden-Subventionen erhält.
Ähnlich
verhält es sich mit der Kohle. Leider sind inzwischen viele
Stadtwerke
an das Energiekartell verkauft worden.
- Der Ölverbrauch
steigt um 2% pro Jahr
an, schon weil immer mehr Ölprodukte kreiert werden. Sogar Werbung
und Zeitungen werden nun in Plastik verpackt.
- Ausbildungs- und
Arbeitsplätze fallen
Rationalisierungen zum Opfer, denn ein probates Mittel zum Hochtreiben
der Aktienkurse ist es, eine große Anzahl von Beschäftigten
zu entlassen. Das signalisiert der Börse, dass der Profit des
Konzerns
bald steigen wird.
- Der Euro wird gerade von
Spekulanten (Bankern)
verzockt, nachdem die Banken ja staatlicherseits gerettet werden
"mussten"
und die sich dann als Dank dafür auf die Währungen
gestürzt
haben. Wenn nämlich Frau Merkel mit einer Bankenkrise konfrontiert
wird, dann ruft sie den Chef der Deutschen Bank an, denn das ist ihr
zuständiger
Berater. Dieser vertritt aber logischerweise nur die Finanzindustrie.
Klar
also, dass das Ergebnis so ausgefallen musste. Erst danach hat auch
Frau
Merkel begriffen, dass sie nicht an der Macht, sondern nur an der
Regierung
ist.
- Die Altersvorsorge ist schon
lange nicht mehr
sicher, da nicht nur der Generationenvertrag geplatzt ist, sondern die
Renteneinlagen schon seit Jahrzehnten von den Politikern zum Stopfen
von
Haushaltslöchern verwendet werden.
- Eine umweltfreundliche
Mobilität fällt
zunächst aus, da die Konzerne mit ihrem fossilen System
mittelfristig
mehr Gewinn generieren können. Sie grasen dennoch fast alle
Fördergelder
ab – für Technologien, die nicht auf den Markt kommen.
- Die Abwendung der
Klimakatastrophe dürfte
schwer fallen, wenn weiterhin jede
Sekunde
800 Tonnen CO2 in die Atmosphäre geblasen werden, es keine
echte
CO2-Steuer gibt und die schlimmsten Luftverschmutzer durch
klimaschädliche
Subventionen und den "Emissionshandel" noch belohnt werden.
An sich sollen diese wichtigen
Anliegen der
Bevölkerung von Gesetzen und Regierungen gesteuert und gesichert
werden.
Doch diese machen eine Politik gegen die Bevölkerung. Was sind das
für Politiker, die in ihren Regierungssesseln ihr gesichertes
Dasein
fristen? Sind es dieselben, die wir gewählt haben, weil sie vor
der
Wahl so große Versprechungen gemacht haben? Diese haben nun zum
Teil
üppige Beraterverträge der Industrie in der Tasche – nur
damit
sich für die Konzerne nichts ändert. Wahrscheinlich ist das
auch
der Grund, weshalb Konzerne nur selten Steuern zahlen. Der Deutsche
Richterbund
spricht inzwischen sogar von "Regierungskriminalität,
die nicht verfolgt wird".
Die Parteien sind zu taktisch
operierenden
Stimmenmaximierungsapparaten verkommen und auch von ihren personellen
Kapazitäten
her kaum mehr in der Lage, über den Tellerrand des Bestehenden
hinauszublicken.
Warum gehen wir überhaupt noch
wählen,
wenn die Politiker nur Marionetten der Konzerne sind, die alles
bestimmen?
Ist das noch Demokratie oder eher die Oligarchie der Konzerne?
Wenn es nur darum geht, vorwiegend
die Interessen von Oligopolen, Handels-, Banken-, Industrie- und
Energiekonzernen zu vertreten, wäre eine faschistoide Diktatur oder ein
Feudalsystem des 17. Jahrhunderts viel effektiver und auch billiger als eine so
aufwendige Demokratie. Langsam wird klar, dass Demokratien nur geschaffen wurden,
um der Manipulation Tür und Tor zu öffnen und eine eigene
überregionale Beherrschung trickreich durchzudrücken.
Der Staat ist ein Gebilde des
Kapitals
500 Weltkonzerne kontrollieren mehr als die Hälfte des Weltsozialprodukts.
Im Finansektor diktiert ein Oligopol von 12 großen Banken die Schlüsselbereiche
der globalen Wirtschaft.
Die Staaten sind unter Kontrolle –
beherrscht
von einem Dutzend Finanzmagnaten und Bankkonzernen, die Staaten und
Regierungen
wie die Puppen tanzen lassen können, weil sie an ihrem Tropf
hängen. Laut Washingtoner Institut für Politik-Studien
befinden sich unter den hundert grössten Wirtschaftsmächten der Welt
bereits mehr Unternehmen als Staaten.
Die Konzern-Lobbys stemmen sich
gegen
eine strengere Regulierung, indem sie Politiker mit Informationen,
Expertisen,
üppigen Abendveranstaltungen, Geld und "Arbeitsplätzen"
bedrängen.
Nirgends wird die Symbiose zwischen Kapital und Staat so
augenfällig
wie bei der "Krisenbekämpfung". Erst hat sie die Krise
hervorgebracht
und nun verstärkt sie sie noch. Sowohl Unternehmen wie Regierungen
führen genau die Politik weiter, die zu dem Debakel geführt
hat.
Auch künftig werden die Finanzdienstleister auf dem Grauen
Kapitalmarkt
genau so wie die Betreiber einer Döner-Bude kontrolliert, obwohl
sogar
im schwarz-gelben Koalitionsvertrag steht: "Kein
Anbieter von Finanzprodukten soll sich der staatlichen Finanzaufsicht
entziehen
können".
Es gibt in der heutigen
Zivilgesellschaft
keine ausreichende Gegenmacht zu den allmächtigen Konzernen;
zumal,
da sich die politische und die Finanzelite sehr nahe stehen.
"Natürliches
Kapital wird im großen Stil vernichtet"
Die Vereinten Nationen werfen den
großen
Konzernen der Welt schwere Versäumnisse beim Umweltschutz vor.
Allein
die 3.000 wichtigsten Unternehmen sollen Umweltschäden von
jährlich
knapp zwei Billionen Euro verursachen. Das Artensterben sei 100-mal
schneller,
als es die Evolution vorgibt – doch die Manager der Topkonzerne
ignorieren
den Umweltschutz.
Achim Steiner, Leiter des
UN-Umweltprogramms
UNEP, äußerte gegenüber der Süddeutschen Zeitung:
"Der
Raubbau an der Natur durch die Wirtschaft setzt sich seit Jahren
ungebremst
fort. Das natürliche Kapital der Welt wird im großen Stil
vernichtet."
Konzerne haben nur ein Anliegen:
Geld für
die Shareholder zu generieren und gierig zu vermehren – koste es, was
es
wolle. Nichts sonst ist wichtig, denn es geht täglich um
Milliarden
(nicht Menschen, sondern Geld). Am Ende steht die Vernichtung der
Umwelt,
der Wirtschaft und des Sozialstaats, ja sogar die des Konzerns selbst,
wenn er pleite ist und/oder geschluckt wird.
Die reale Konzernpolitik besteht in
der
Regel aus Mittelmäßigkeit, Visionslosigkeit und Gier gepaart
mit Komplikationen – ein tödlicher Mix. Dazu muss man wissen, dass
nicht die besten Leute an der Spitze der Konzerne stehen, sondern die
mit
den besten Seilschaften. Früher war es günstig, z.B. dem Baden-Badener
Kreis anzugehören; heute reicht es schon, ein Effizienzer zu
sein.
So mancher McKinsey-Mitarbeiter hat sich bereits effizient in den
Vorstand
eines Konzerns rationalisiert, nachdem er das Unternehmen zuvor von
"überflüssiger"
Belegschaft gereinigt hat. So wird dann ein Erbsenzähler mit
Stoppuhr
(oft ohne kaufmännische Ausbildung) zum Vertriebsvorstand, ohne
auch
nur die geringste Ahnung vom Vertrieb zu haben!
Innovationen können sich
Konzerne
ohnehin nicht mehr leisten, denn es zählt nur der kurzfristige
Bilanzgewinn
am Ende des Quartals. So entstehen buchstäblich Innovationssperren,
die sämtlichen Fortschritt verhindern.
Aufgrund der dadurch entstandenden
Misere
muss dann eine Fusion her: Fusionen dienen nämlich zu allererst
dazu,
den Vorständen aufgrund des Fusionswerts einen entsprechenden
Bonus
zu verschaffen!
Würde das Spiel so weiter gehen
(können),
bis irgendwann nur noch ein Konzern übrig bleibt und alles
kontrolliert,
wäre das dann nichts anderes als globalisierter Faschismus.
Die neoliberale
Globalisierungsstrategie
von Konzernen führt dazu, dass die Einkommensverteilung weltweit
immer
ungleicher wird, die Profite explodierten und sich das
Rationalisierungstempo
beschleunigt. Doch jetzt stehen erst noch weitere Blasen an, die bald
platzen
werden: Hedgefondsblase, Asienblase, Immobilienblase Europa,
Währungsblase
etc., denn 9 von 10 Geschäften sind tatsächlich nur
kurzfristige
Scheingeschäfte! Was die Banken jetzt triumphierend als Gewinn
vorweisen, sind reine Zockergewinne.
Eine wirkliche Regulierung
widerspräche
jedoch den Interessen der international dominierenden Konzerne, die den
Regierungen ihre Bedingungen diktieren. Daher haben Politiker in den
letzten
Jahrzehnten auch brav immer mehr dereguliert.
Katastrophenkapitalismus:
Ob Bankenkrise,
Währungskrise, Ölpest, Gentechnik oder Treibhausgase, die
Konzerne
richten eine Katastrophe nach der anderen an. Wann immer etwas
Schlimmes
passiert, kann man davon ausgehen, dass die Profitgier eines Konzerns
dahintersteckt.
Ein großes ökologisches,
wirtschaftliches
und soziales Desaster bahnt sich an. Der Kapitalismus steht kurz vor
dem
Zusammenbruch. Er bricht nicht deshalb zusammen, weil seine
Gesetzmäßigkeiten
plötzlich nicht mehr funktionieren, sondern weil die Konzerne und
die Spekulanten ihn pervertieren.
Der Tod der Volkswirtschaft bereitet
sich
vor, da es immer weniger unverschuldetes Sachkapital gibt, das sich
zudem
immer mehr im Besitz uneffektiver planwirtschaftlicher Strukturen
(Konzerne)
befindet.
Die Mittelschicht ist bereits am
Aussterben
und teilt sich notgedrungen in eine kleine Oberschicht und eine sehr
große
Unterschicht auf. Zufällig finden solche einseitigen Entwicklungen
nicht statt, zwangsläufig sind sie auch nicht, sondern politisch
unterstützt
und seit einiger Zeit durch die Globalisierung begründet. Das
Paradox
zeigt sich daran, dass hinter dem Zuwachs an Reichtum keine Leistung
steht,
weil auch das Desaster hohe Einkommen garantiert. BP-Chef Tony Hayward
tritt nach der Öl-Katastrophe im Golf von Mexico nicht etwa finanziell abgestraft
zurück,
sondern hat inzwischen in Sibirien einen neuen, gut bezahlten Job und
kommt
mit mindestens 18 Millionen Dollar Gewinn aus der Katastrophe heraus.
Alle Macht geht vom Gelde aus
"Seriöse" Bankkonzerne haben
völlig
verselbständigte Produkte und Mechanismen erfunden, mit keinem
anderen
Zweck, als Menschen um ihr sauer verdientes Geld zu bringen. Sie sind
längst
mächtiger als Regierungen und manipulieren sogar laufend die
Finanznachrichten
für die Öffentlichkeit und täuschen damit weltweit
Anleger,
ohne eine Anklage befürchten zu müssen. Die Deutsche Bank ist
inzwischen der größte Zuckerhändler dieser Welt und
viele
Hedgefonds haben sich auf Nahrungsmittelmärkte sogar
spezialisiert.
Der Preis von Reis wird fast ausschließlich von der Spekulation
getrieben.
Die Lebensmittel-Konzerne kontrollieren 96% des weltweiten
Getreidehandels,
diktieren inzwischen die Preise der Bauern bis zum Break-Even-Point,
während
Gentech-Konzerne wie Monsanto die Bauern ganz unter ihr Joch bringen
und
weltweit die Nahrungsmittelproduktion gefährden. Ölkonzerne
verseuchen
ungestraft Land und Wasser, besonders in Afrika. Rüstungskonzerne
sorgen für permanenten Krieg, Chemie- und Pharmakonzerne vergiften
systematisch Menschen, Tiere und Pflanzen. Die Stromkonzerne diktieren
die Preise und piesacken die Ökostrom-Hersteller mit Zähler-
und Durchleitungsgebühren, wenn sie nicht gerade das Stromnetz
für
die Erneuerbaren ganz blockieren...
Bolivien hat inzwischen seine
Stromkonzerne
verstaatlicht. Die Grundversorgung, so Präsident Morales,
dürfe
nicht in der Hand der Privatwirtschaft liegen.
Es darf keine Spekulation mit
Nahrungsmitteln
geben, und es darf keine Spekulation mit Währungen geben, weil
diese
für die Volkswirtschaften den größten Schaden
anrichtet.
Sie drängt die Preise systematisch in die falsche Richtung.
Der unternehmerische Mittelstand,
das freie
Unternehmertum ist in Gefahr:
Mittelständische Unternehmen
haben
immer weniger Chancen, ihre z.T. durchaus innovativen Produkte in den
Markt
zu bringen, da die (internationalen) Konzerne mittlerweile die gesamte
(Welt-)Wirtschaft dominieren, inklusive der Politik. Von einem freien
Wettbewerb
bzw. einer freien (oder gar sozialen) Marktwirtschaft kann ohnhin
längst
keine Rede mehr sein.
Solange unser Leben und Wirtschaften
von
Konzernen diktiert wird, gibt es keine Transparenz für
Verbraucher,
keine gesunde Nahrung, keine Lebensmittel-Ampel, keine schadstofffreie
Luft, keine verantwortungsvollen Technologien, keinen Ausbau der
Erneuerbaren
Energien, keine sicheren Ausbildungs- und Arbeitsplätze, keine
sichere
Währung, keine umweltfreundliche Mobilität, keinen
ressourcenfreundlichen
Konsum; also keine Nachhaltigkeit.
Das globalisierte System der
großen
Konzerne, besonders der Großbanken, bedroht mittlerweile die
ganze
Menschheit. Diese strukturelle Bedrohung ist viel größer als
die von radikalen
politischen Gruppen oder Terroristen. Und am Ende steht die
Klimakatastrophe.
Die Macht der Konzerne brechen!
Für keinen wesentlichen Bereich
der
Ökonomie, geschweige denn für die Gesamtrichtung der
Wirtschaft
(wie der Gesellschaft) haben Politiker substanzielle Gedanken, Ideen,
Vorstellungen
erarbeitet. Alles, was ihnen einfällt, ist die
gebetsmühlenhafte
Beschwörung von Wirtschaftswachstum als Allheilmittel.
An sich sind die Regierungen und
Abgeordneten
dazu da, den "Nutzen des Volkes" zu mehren und für eine – auch
unternehmerische
– Ausgewogenheit und Chancengleichheit zu sorgen, d.h. auch die kleinen
und mittelständischen Betriebe zu fördern und vor allem die
Verbraucher
zu schützen! Doch was tun, wenn die maßgeblichen Politiker
(und
somit auch Staatsanwälte) bereits mehrheitlich im Griff der
großen
Konzerne sind?
Ein Konzern ist kein Diktator, den
man
töten kann; Konzerne sind komplizierte und weitverzweigte
1000-köpfige
Machtmonster mit Mafia-ähnlichen Strukturen. [Wir sind mal
gespannt,
ob man uns gar nötigen wird, diesen Artikel zu löschen...]
Wir müssen Sand ins
geölte Getriebe
werfen. Eine freie Gesellschaft entsteht nur durch Dezentralisierung
der
Macht. Wirkliche Alternativen müssen daher von gesellschaftlichen
Initiativen und Projekten ausgehen.
"Wenn die
Mächtigen
versagen, müssen wir eben auf der kleinen Ebene aktiv werden. Da
kann
man sehr viel erreichen, wenn die Menschen nur gut genug informiert
sind",
sagt die Nobelpreisträgerin Elinor Ostrom. "Wenn
du in einer Stadt lebst, der der Klimawandel egal ist, musst du sie
unter
Druck setzen."
Um jenseits der Konzerne aktiv und erfolgreich sein zu können, empfiehlt sich die
Mitgliedschaft in einem freien Bürgerverein. Der Umweltbrief ist
aus diesem Grund dem Europäischen Verbund für Umweltschutz AEVU
beigetreten.
Eine andere Lösung liegt bei
den hoffentlich
aufgeklärten Konsumenten, denn sie entscheiden, bei wem sie welche
Produkte kaufen!
Hat allein BP die Schuld, wenn die
Verbraucher
immer mehr Ölprodukte kaufen? Wissen Verbraucher überhaupt
noch,
was sie da kaufen und essen? Wussten Sie, dass alle Walnüsse im
Walnuss-Eis
von Mövenpick aus China stammen?
Es sind die Verbraucher in ihrer
Gesamtheit,
die den Konzernen ständig ihr hart verdientes Geld zufließen
lassen. Wer umweltschädliche Produkte kauft, unterstützt in
erster
Linie die Konzerne und ihr perfides, marodierendes und
zerstörendes
System.
Wer jedoch ökologisch,
biologisch,
regional und/oder fair produziert kauft, kann das bislang nur bei
kleinen
und mittelständischen Erzeugern tun. Es gibt auch Banken und
Regionalgemeinschaften,
die nicht konzerngelenkt sind. Es soll sogar Kinofilme geben, die nicht
von Konzernen produziert und vermarktet werden.
Regionale Ökonomien
stärken:
Es geht um die Dezentralisierung und Regionalisierung der Wirtschaft.
Wenn
genug an der Basis und in der Region gekauft wird, trocknet dies das
Einkommen
und die Macht der Konzerne am besten aus und fördert dabei die
Basis
und die eigene Region.
Allerdings darf man dabei nicht
immer
nur auf den Preis schauen, denn billige Produkte per Preisdiktat mit
meist
nur kurzer Haltbarkeit (produziert mit Kinderarbeit,
umweltschädlichen
fossilen Ressourcen sowie weiten Versorgungswegen nebst
Unentsorgbarkeit)
sind die Spezialität der Konzerne.
Kaufen Sie lieber gute Qualität auf dem
Wochenmarkt statt im Discounter, das stärkt auch Ihren regionalen Mittelstand.
Und: Kaufen Sie Ökostrom
bei einem sauberen Betreiber, auch wenn es Sie womöglich 2-3 Euro
mehr im Monat kosten kann. Nur das trocknet die Macht der Stromkonzerne
aus, weil Sie ihnen das Geld abziehen und dann zudem Atom- und
Kohlekraftwerke
überflüssig werden.
Nicht politische Wahlen
verbessern Ihr
Leben, sondern reflektiertes Verbraucherverhalten. Der
größte
Druck geht von den Verbrauchern durch ihr Konsumverhalten aus und wohin
ihr Geld fließt. Dies ist leider die einzige Wahl, die Sie als
Bürger(in)
noch haben.
Auch wenn es schwierig ist:
Vermeiden
Sie Produkte von Konzernen, wo Sie nur können, wenn Ihnen
wenigstens
diese Wahlmöglichkeit erhalten bleiben soll.
Gesunde anspruchsvolle Qualität
statt
billiger umweltbedrohender Quantität – Sie entscheiden beim
Einkaufen
über Ihre Lebensqualität, Ihre Zukunft und die ihrer Kinder!
Mehr bei
Interview
mit einem Ex-Manager / http://www.hans-joachim-selenz.de/index.html
http://www.hans-joachim-selenz.de/wirtschaftskriminalitaet/lobbyarbeit/index.html
http://exchange.plant-for-the-planet.org/flassbeck_dradio_201008.pdf
http://www.zeit.de/politik/deutschland/2010-04/spenden-partei-analyse-teil-2
http://www.parteispenden.unklarheiten.de
http://www.spiegel.de/thema/parteienfinanzierung_in_der_eu
http://www.hans-joachim-selenz.de/kreative-parteienfinanzierung.html
http://www.streifzuege.org/2010/krise-und-staatliche-transformation
http://www.heise.de/tp/blogs/8/148097
http://www.sueddeutsche.de/konzerne-kapital-wird-im-grossen-stil-vernichtet
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33291/1.html
http://www.welt.de/die-welt/wirtschaft/article8541815.html
http://www.attac-bern.ch/index.php?id=377
Im 20. Jahrhundert sind die Konzerne immer größer und mächtiger geworden.
Im 21. Jahrhundert werden sie diese Macht wieder verlieren, denn dieses Jahrhundert fordert andere
Lösungen, die Konzerne nicht anbieten.
Es beginnt mit Attac, Avaaz, Campact, Occupy etc. und bald werden es sogar Politiker sein; Immer
mehr Menschen werden die Aufspaltung und Aufteilung der großen Banken und Konzerne fordern sowie die
Zerschlagung von Kartellen. Schon bald werden die Menschen die von den Konzernen diktierten Konsummuster
einfach verweigern und genossenschaftliche Alternativen finden. Auch Diktatoren und Schreckensherrscher
haben ausgedient.
Eine neue Zeit bricht an.
Die Welt tritt gerade in das Wassermann-Zeitalter ein. Der Wassermann ist ein "positives" Tierkreiszeichen
und steht für Brüderlichkeit, Vereinigung und das Teilen allen Wissens unter allen Menschen. Es
unterscheidet sich damit scharf von dem Zeichen des vorangegangenen Zeitalters, dem der Fische, einem
"negativen" Tierkreiszeichen und dem Symbol für verborgene Dinge, Mystik, Patriarchat, Mitgefühl,
Erlösung, materielle Wissenschaft, große Religionsgemeinschaften und Trennung von Geist und Materie.
Das Wassermann-Zeitalter wird von Nonkonformismus, Toleranz, Offenheit, Vernetzung, matriarchalischen
Strukturen, Weltbürgertum und Individualismus geprägt sein und als eine Art Initialzündung
für alles gesehen, was konkret in Erscheinung treten und sich neu durchsetzen will.
Vielleicht kündigt das Ende des Maya Kalenders zur Wintersonnenwende 2012 eben diesen Wechsel an,
denn dieser Tag soll nach Meinung einiger Esoteriker mit dem Beginn des Wassermannzeitalters in Zusammenhang
stehen.
Wenn Wissenschaft und Spiritualität lernen, zusammenzugehen, anstatt sich gegenseitig zu verdammen
und zu bekämpfen, werden große schöpferische Äußerungen die unvermeidliche Folge sein.
Korruption:
Der
Weg des Geldes
Es wäre ein Albtraum für
alle korrupten
Politiker: Eine Maschine, die alle zwei Wochen einen Zettel ausspuckt,
auf dem etwa zu lesen ist: "Frau XY,
CDU-Abgeordnete,
erhält 50.000 Euro Spenden vom Agrarunternehmen 'Bauernwerke' und
hat sich nun dafür eingesetzt, dass diese Firma niedrigere Steuern
zahlen muss."
Sieben Potsdamer Informatikstudenten
haben
nun ein Programm mit dem Namen GovWild entwickelt, das Verbindungen
zwischen
Politikern, Unternehmen und Parteien aufzeigen soll. Hier kann Otto
Normalrechercheur
etwa herausfinden, dass der Energiekonzern Eon regelmäßig an
Union, FDP und SPD spendet, während er in den USA Geld vom "Public
Buildings Service" erhält.
Längst nicht alle relevanten
Informationen
finden sich hier. In Deutschland erfasst GovWild beispielsweise
Großspenden
an die Parteien, staatliche Subventionen aber nur im Agrarbereich. In
den
USA wird detailliert dokumentiert, welche Firma wieviel
Unterstützung
von der Regierung erhält, aber wie der US-Wahlkampf mit Spenden
der
Konzerne finanziert wird, bleibt leider weitgehend im Dunkeln.
Der Anspruch des Programms ist
dennoch
richtig: Möglichst viele vorhandene Informationen zusammenfassen
und
übersichtlich darstellen. Denn Transparenz bedeutet mehr als lange
Listen und Tabellen, die nur von Experten durchschaut werden. Deshalb
wurden
bislang sieben öffentliche Datensammlungen zusammengefasst, die
insgesamt
über 10 Gigabyte groß sind.
Informationen gibt es über
200.000
Personen sowie über fast 250.000 Firmen und
Regierungsstellen.
Mehr bei
http://www.freitag.de/alltag/1030-folge-dem-weg-des-geldes
http://www.govwild.org
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Ökostrom + Biogas
Nur wenn genügend Haushalte Ökostrom
(Grünen Strom) kaufen, können die Atomkraftwerke und Kohlekraftwerke
endlich abgeschaltet werden!
Der Wechsel des Gas- oder Stromlieferanten
ist kostenlos und reibungslos, denn die Stromversorgung ist gesetzlich
garantiert. Technische Änderungen sind nicht erforderlich.
Grün ist sexy
Grün ist sexy, grün ist IN.
Stars wie George Clooney, Brad Pitt, Leonardo DiCaprio, Julia Roberts oder
Cameron Diaz essen, fahren, kaufen, bauen und heizen Bio und Öko.
Hinzu kommen die LOHAS, die bald 20% der Bevölkerung in USA und Europa ausmachen.
Denn für nahezu alles in unserem Alltag gibt es eine
gesündere, ungiftige, abbaubare, humane und energieeffizientere Alternative.
Was sexy ist und warum, lässt sich bereits an uralten archaischen Mustern ablesen.
Elektromobilität
Elektrofahrzeuge bieten eine große
Chance, sich von fossilen Energieträgern im Mobilitätssektor
zu lösen.
160 Windräder reichen für eine
Million E-Autos.
Unser
Umrüstprojekt A-Klasse Electric
Unser Umrüstprojekt Oldtimer
Warum ein Elektroauto
fahren?
Dezentralisierung
Der Umstieg auf klimafreundliche und bezahlbare Energieversorgung geht nur
mit Erneuerbaren Energien.
Für die konsequente Nutzung von Erneuerbaren Energien bietet sich die
Dezentralisierung der Stromversorgung geradezu an.
Nachhaltig Leben
Der nachhaltige Mensch kann Glück
aus dem Bewusstsein seiner eigenen Wichtigkeit gewinnen und ist dadurch
im Stande, sich von äußeren Belohnungen unabhängig zu machen.
Dies ist ein Plädoyer für eine
offene und zukunftsfähige Gesellschaft, die nicht aus Frust und Langeweile
konsumiert, sondern bewusst lebt und dies auch genießen kann!
Regionalgenossenschaften
Für ein umweltgerechtes Leben ist
die Mitgliedschaft in einer Regionalgenossenschaft von Vorteil.
Es geht um die preiswertere, da regionale
Selbstversorgung mit umweltgerechten Produkten ohne fossile chemische Belastungen
bei Obst und Gemüse, Korn, Reben, Pflanzen sowie einer dezentralen
Erzeugung und Versorgung mit Strom, Wärme, Treibstoffen, keimbefreitem
Wasser etc., auch mit Energie aus regionalem Müll.
Land kaufen für die Natur
Naturefund kauft weltweit Land, um Lebensräume
für die Vielfalt von Tieren und Pflanzen zu bewahren. Im Zuge des Klimawandels kauft Naturefund verstärkt Wälder und forstet auf.
Naturefund hat bereits viele Wiesen, Wälder und Feuchtgebiete gekauft und
unzählige Bäume gepflanzt. Das Ziel: 3,5 Millionen Quadratkilometer Natur sichern.
Bei Naturefund e.V. können Sie
Land schützen,
Land verschenken und
Bäume pflanzen.
Agenda 2020
Eine der höchsten Ziele für einen
Staat bzw. eine Region muss jetzt die Energie-Autarkie sein, um unabhängig
von auswärtigen Energielieferungen zu werden. Staaten, die die Energiewende
bis 2020 nicht zumindest annähernd geschafft haben, werden zwangsläufig
in den Status eines Entwicklungslandes fallen.
Die Überfischung der Meere
Die Fischbestände sind seit dem Beginn der
industriellen Fischerei um 90% zurückgegangen. Denn für ein Kilo Garnelen
werden bis zu neun Kilo anderer Meerestiere getötet.
Wenn sich nichts ändert, werden zahlreiche Fischarten in naher Zukunft
ausgerottet sein!
Die Überfischung der Meere ist eine Frage des Konsumverhaltens.
Achtung Greenwashing
Einige Firmen bewerben Produkte und Dienstleistungen als
"grün", obwohl sie es nachweislich nicht sind.
Grünfärberei – Lügen, bis das Image sauber ist.
Greenwash ist arglistige Täuschung und eine
gefährliche Volksverdummung. Es bedeutet so zu tun, als würde man die Zeichen der Zeit
verstehen und so zu tun, als würde man etwas Grünes tun.
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